Zollplattform 2015 informiert zum Mindestlohn

LIV-Geschäftsführerin Doris Ortlieb mit BFD-Präsident Jürgen Hartlich und Ministerialrat Dr. Armin Rolfink bei der Zollplattform 2015

LIV-Geschäftsführerin Doris Ortlieb mit BFD-Präsident Jürgen Hartlich und Ministerialrat Dr. Armin Rolfink bei der Zollplattform 2015

Über aktuelle Entwicklungen beim Mindestlohn informierte sich LIV-Geschäftsführerin Doris Ortlieb bei der Zollplattform 2015 der Bundesfinanzdirektion Südost. Nach der Begrüßung durch Jürgen Hartlich, Präsident der Bundesfinanzdirektion (BFD) Südost, gab Ministerialrat Dr. Armin Rolfink vom Bundesministerium der Finanzen einen Überblick über das Mindestlohngesetz. Über den Ablauf von Zollprüfungen und deren mögliche Auswirkungen referierte Jens Purucker von der BFD Südost. Vertreter der Hauptzollämter Schweinfurt und Rosenheim sowie der Regierung von Mittelfranken erläuterten in ihren Beiträgen die Dokumentationspflichten, Regelungen zu Arbeitszeitkonten und Nachunternehmerhaftung nach dem Mindestlohngesetz sowie wesentliche Bestimmungen des Arbeitszeitgesetzes. Neben den informativen Fachreferaten ließ die Zollplattform ausreichend Raum zum Netzwerken und für Gespräche mit Verantwortlichen der bayerischen Hauptzollämter.

Zeiterfassung ist Pflicht

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Sowohl das Mindestlohngesetz als auch das Arbeitnehmerentsendegesetz sehen besondere Aufzeichnungspflichten für die Arbeitszeit vor. Diese betreffen auch das Friseurhandwerk. Zu erfassen sind Beginn, Ende und Dauer der täglichen Arbeitszeit. Die Unterlagen sind zwei Jahre aufzubewahren und bei etwaigen Kontrollen vorzuweisen. Für unsere Mitgliedsbetriebe haben wir eine einfache Mustertabelle für die Zeiterfassung erstellt. Diese ist hier abrufbar. Das aktuelle Passwort für den Mitgliederbereich finden Sie in Ihrer neuen LIV direkt.