Friseure fordern höhere Grenze für Mini-Jobber

Landesinnungsmeister Christian Kaiser.

Landesinnungsmeister Christian Kaiser.

Das bayerische Friseurhandwerk fordert, die Minijob-Grenze von 450 Euro auf 600 anzuheben. Landesinnungsmeister Christian Kaiser unterstützt damit eine Initiative von Handwerks-Präsident Hans Peter Wollseifer. „Der Mindestlohn im Friseurhandwerk steigt immer weiter, die 450-Euro-Grenze für Mini-Jobber aber bleibt. Das kann so nicht sein und benachteiligt die Friseursalons.“ 

Mit jeder Anhebung des Mindestlohns verkürzt sich die Arbeitszeit der Minijobber, denn sie profitieren nicht von den Steigerungen des Mindestlohns, so Kaiser. „Die Grenze von 450 Euro wollen viele Mini-Jobber auf keinen Fall überschreiten. Daher ist es immer schwieriger, Personal für unser Handwerk zu finden.“ Für die Arbeitgeber im Friseurhandwerk sei es eine große Belastung, die wegfallenden Arbeitsstunden aufzufangen. Die Salons brauchen gerade in dieser angespannten wirtschaftlichen Situation die notwendige Flexibilität.