LIV digital: Rechtsfragen rund um den Salonbetrieb – neues Webinar am Montag, 19. Juli

Rechtsanwältin Jutta Eppard-Thaller berät Friseure in rechtlichen Fragen

Wie wichtig das Wissen um die aktuelle Rechtslage im Friseursalon ist, haben die vergangenen Webinare des Landesinnungsverbandes gezeigt. Daher setzt der LIV im Rahmen seiner Reihe LIV digital die Informationen um aktuelle Urteile und Rechtsinformationen fort. Am Montag, 19. Juli gibt es exklusiv für bayerische Innungsmitglieder ein Webinar mit Rechtsanwältin Jutta Eppard-Thaller über Zoom.

Von 16 bis 17.30 Uhr informiert die Juristin in verständlichen Worten zu Themen wie Wettbewerbsverbot, Fortbildungsvereinbarung, Umgang mit No-shows sowie praktische Tipps zu Minijobs und kurzfristiger Beschäftigung. Das Seminar bietet ausreichend Platz für konkrete Fragen aus den Reihen der Teilnehmer. Der LIV und die Münchner Innung arbeiten seit Jahren erfolgreich mit Jutta Eppard-Thaller zusammen.

Das Seminar richtet sich exklusiv an Mitgliedsbetriebe der im bayerischen Landesinnungsverband organisierten Innungen, der Seminarpreis beträgt 30 Euro netto.

Anmeldung bitte hier.

Bayerns Friseure begrüßen Anheben der Verdienstgrenze für Minijobs

Auf Antrag Bayerns hat der Bundesrat über eine Anhebung der Verdienstgrenze bei geringfügiger Beschäftigung (sog. Minijobs) beraten. Jetzt warten wir auf das Ergebnis.

Der Landesinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks hält diesen Schritt für längst überfällig. „In bayerischen Friseursalons gibt es über 6000 geringfügig Beschäftigte. Durch die kontinuierliche Erhöhung der Tarifentgelte musste die Arbeitszeit bei gleichbleibender Verdienstgrenze immer weiter reduziert werden. Eine Anhebung der Verdienstgrenze würde Betrieben wie Beschäftigten mehr Freiraum verschaffen“, so Landesinnungsmeister Christian Kaiser.

Der Landesinnungsverband unterstützt ausdrücklich die bayerische Initiative, die Verdienstgrenze bei Minijobs ab dem 1. Januar 2020 auf 530 Euro anzuheben. „In unserem Modeberuf bedeutet eine längere Auszeit den Verlust von fachlicher Kompetenz. Ein Minijob ist zum Beispiel für junge Mütter eine gute Möglichkeit, um am Ball zu bleiben und nach der Familienphase den Wiedereinstieg leichter zu bewältigen“, so Kaiser weiter.

Die Minijob-Verdienstgrenze liegt seit dem 1. Januar 2013 unverändert bei 450 Euro. Der Mindestlohn wurde zum 1. Januar 2019 auf 9,19 Euro angehoben und steigt zum 1. Januar 2020 auf 9,35 Euro pro Stunde. In Verbindung mit der aktuell gültigen Verdienstgrenze für Minijobs führt dies jedoch automatisch zu einer Verringerung der Arbeitszeit. Peteranderl: „Aufgrund des Fachkräftemangels können vor allem kleinere Betriebe die entstehenden Lücken durch Einstellung neuer Mitarbeiter kaum noch füllen.“

Der BHT spricht sich daher für den Antrag Bayerns aus, die Verdienstgrenze bei Minijobs ab dem 1. Januar 2020 auf 530 Euro anzuheben. „Wir halten zusätzlich eine Anpassung der beitrags- und steuerrechtlichen Regelungen für notwendig, um den Einstieg in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung für Arbeitnehmer noch attraktiver zu machen“, sagt Peteranderl.