HAARE: Kongress Vorsprung durch Information

Die HAARE 2017 bedeutet nicht nur Meisterschaften und Ausstellung, sondern auch Kongress. Unter dem Motto „Vorsprung durch Information“ hat der Landesinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks prominente Sprecher und Redner eingeladen und ein attraktives und abwechslungsreiches Kongressprogramm für zwei Tage zusammengestellt.

Sonntag, 22. Oktober
10:00 Erhaltung und Regenerierung von Haarwuchs, Dr. h. c. Peter Jentschura
10:30 Die Stolpersteine zum Salonerfolg, Joe Ritter
11:00 Leistungslohn und Bindungsmodelle, Norbert Göppel von Peter Zöllner Unternehmensberatung
11:30 Das Triple AAA der Persönlichkeit – AuthentischeAusdrucksArbeit, Dr. Verena Hofmann, Arbeits- und
Organisationspsychologin & Trainerin
12:30 Die Auslastung meines Salons – wie ich durch nur eine Berechnung meinen Umsatz steigern kann, Torsten Kowalsky von Schaefer & Partner Consulting
13:00 Erhaltung und Regenerierung von Haarwuchs, Dr. h. c. Peter Jentschura
13:30 Existenzgründung – Das Survival-Kit für die Selbstständigkeit, Alexander Jandt
14:00 Employer Branding – das Unternehmen als Arbeitgeber-Marke: so wird die Personalsuche ein Erfolg, Knuth Arndt von Friseurjobagent
14:30 Thema der Zeit – Zeitmodelle, Peter Zöllner Unternehmensberatung
15:00 Digitalisierung Ihres Friseursalons, Shore GmbH
15:30 Naturhaarfarben und -pflegeprodukte als Umsatzsegment der Zukunft, Angelika Wöll

 

Montag, 23. Oktober
10:00 Erhaltung und Regenerierung von Haarwuchs, Dr. h. c. Peter Jentschura
10:30 Digitalisierung Ihres Friseursalons, Shore GmbH
11:00 Der Preis der Schönheit, Joe Ritter
11:30 Besser abschneiden – Kohle und gute Ausbildungsbedingungen zählen, Tanja Kirchner und Timo Klein für verd.i
12:00 Mitarbeiter als Markenträger des Salons in Sozialen Netzwerken, Matthias J. Lange von redaktion42
12:30 Mehrdimensionale Preisgestaltung, Alexander Jandt
13:00 Erhaltung und Regenerierung von Haarwuchs, Dr. h. c. Peter Jentschura
13:30 Naturhaarfarben und -pflegeprodukte als Umsatzsegment der Zukunft, Angelika Wöll

Klären Sie Ihre Nachfolge

Das Thema Nachfolge ist für zahlreiche Unternehmen der Friseurbranche schon heute von großer Bedeutung, wenn es auch oft noch weit weg erscheint. Oftmals steht für den abgebenden Unternehmer dabei die Wertermittlung für den eigenen Salon an erster Stelle. Dies ist sicherlich ein zentraler Punkt, im Rahmen der Übergabe aber letztlich nur einer von vielen Schritten. Planen Sie rechtzeitig mit fachkundiger Begleitung, wie die Übergabe Ihres Betriebes gestaltet werden soll!

Für die erste grundlegende Auseinandersetzung mit der Unternehmensnachfolge führt der Landesinnungsverband in Kooperation mit der Unternehmensberatung Peter Zöllner im zweiten Halbjahr 2017 Seminare durch. Das Seminar liefert Informationen, Impulse und Handlungsempfehlungen, um die richtigen Schritte zur richtigen Zeit einzuleiten; zur Sicherung und Übergabe Ihres geschaffenen Unternehmenswertes in die richtigen Hände. Referent Norbert Göppel geht dabei vor allem ein auf die Definition der Schwerpunkte und Interessenslagen der Beteiligten, das Ermitteln des Unternehmenswerts unter Berücksichtigung der Belange von Verkäufer und Käufer, die Sicherung der Ertragskraft und Wirtschaftlichkeit für den Übernehmer, weitere Einflussfaktoren auf den Übergabeprozess und nicht zuletzt die zeitliche Planung.

Das erste Seminar findet am 25. September in Augsburg statt. Es sind noch Restplätze verfügbar. Weitere Informationen und Anmeldung hier.

Unternehmensnachfolge regeln

Zum Seminar „Unternehmensnachfolge“ laden die Unternehmensberatung Peter Zöllner und Wella am 20. Juni 2016 von 18 bis 21 Uhr ins Wella Studio München ein. Peter Zöllner und Norbert Göppel referieren über das Ermitteln eines angemessenen Unternehmenswertes, die Berücksichtigung der Belange von Käufer und Verkäufer, die Sicherung der Ertragskraft für den Übernehmer und die Einflussfaktoren im Übernahmeprozess. Die Seminargebühr beträgt 59 Euro netto. Zur Anmeldung geht es hier.

Das Thema Nachfolge ist als Zukunftsthema für zahlreiche Unternehmen der Friseurbranche von großer Bedeutung, wenn es auch oft noch weit weg erscheint. Die Überlegungen betreffen das altersbedingte Ausscheiden aus dem Berufsleben oder das frühzeitige Sichern des aufgebauten Lebenswerkes. Ob eine Nachfolgeregelung innerhalb der Familie oder eine externe Lösung in Betracht kommt, kann generell erst kompetent gelöst werden, wenn man sich rechtzeitig um eine Lösung bemüht und nicht etwa erst kurz vor dem 65. Geburtstag feststellt, dass man sich um eine Nachfolge kümmern sollte! Im Rahmen eines Unternehmerabends liefert die Unternehmensberatung Peter Zöllner Informationen, Impulse und Handlungsempfehlungen, um die richtigen Schritte zur richtigen Zeit einzuleiten.

Über die genaue Anzahl der in den kommenden Jahren zur Nachfolge anstehenden Friseurunternehmen gibt es keine fundierten Zahlen. Unternehmerinnen und Unternehmer, die aber in einigen Jahren die Altersgrenze erreichen und sich mit der Abgabe ihres Betriebes beschäftigen, sind gut beraten, frühzeitig Informationen einzuholen und Planungen anzustellen – für einen vorausschauenden und lohnenden Übergang!

Gastbeitrag von Norbert Göppel: Unternehmensbewertung

Haarwaesche

Die Unternehmensbewertung zur Festlegung des Kaufpreises ist kein einfaches Unterfangen, denn Wertevorstellungen driften oft auseinander. Umso wichtiger sind zuverlässige Daten und Abgrenzung …
Eine Unternehmensbewertung als solches stellt die große Herausforderung als zentrales Element in einem Übergabe-/Verkaufsprozess dar. Die Unternehmensbewertung ist Ausgangspunkt jeder Übergabeüberlegung, sowohl im Rahmen einer familiären (Erb)-Regelung, als auch bei einem Verkauf (Wettbewerber, Finanzinvestor, MBO, MBI). Als wichtigstes Element ist hierbei die Quantifizierung des Wertes, den das Unternehmen repräsentiert, zu sehen. Das Ergebnis der Unternehmensbewertung stellt die Entscheidungsgrundlage für die Durchführung der anstehenden Transaktion und die Grundlage für die Festlegung des Kaufpreises im Übergabeprozess dar.
Soviel zur theoretischen Einführung. Aber mit welchen Verfahren lässt sich nun eigentlich der Wert eines Unternehmens auf nachvollziehbare Weise ermitteln?
Bewertungsfragen gehören eher zu den schwierigsten betriebswirtschaftlichen Themenkomplexen. Wie schon an anderer Stelle erwähnt, sind die Anlässe zahlreich und vielschichtig. Um kurz noch einmal darauf einzugehen stehen folgende Anlässe besonders im Fokus:

  • die klassische Unternehmensnachfolge
  • der Kauf oder Verkauf von Unternehmen, aber auch möglicherweise von Unternehmensanteilen
  • bei Unternehmenszusammenschlüssen
  • beim Ein- oder Austritt von Gesellschaftern

Vor allem aber wenn es um Fragen hinsichtlich Erbschafts-, Schenkungs- oder Ertragssteuern geht, wird (auch) bei kleinen und mittleren Unternehmen, wie es in der Friseurbranche ja am häufigsten der Fall ist, immer mehr eine Unternehmensbewertung als Grundlage weiterer Überlegungen durchgeführt.
Die Schwierigkeiten bei einer Unternehmensbewertung liegen darin begründet, dass es einen eindeutigen Unternehmenswert in der Praxis nicht gibt. Dieser Wert muss doch meist durch eine feste, finanzielle Größe ausgedrückt werden und dabei gibt es unterschiedliche Sichtweise zu berücksichtigen.

  • Während Unternehmer, die ihr Unternehmen verkaufen, vor allem auch die Arbeitsleistung, die sie in ihr Unternehmen gesteckt haben, abgebildet sehen wollen,
  • muss der Erwerber doch in erster Linie mit daran denken, welche Erträge er in Zukunft erwirtschaften kann. Um seinen Lebensunterhalt, Steuern, usw. zu erwirtschaften und gegebenenfalls darüber hinaus seinen Kaufpreis für das Unternehmen mit Tilgungsleistungen versehen kann.

Beide Parteien kommen dabei häufig zu unterschiedlichen Wertvorstellungen. Der Preis für Unternehmen bildet sich auf freien Kapitalmärkten aus Angebot und Nachfrage, sodass dieser wesentlich vom Nutzen des jeweiligen Käufers oder Verkäufers bestimmt werden wird.
Gerade bei der Bewertung von kleinen und mittleren Unternehmen ergeben sich oft Besonderheiten, wie zum Beispiel bei der sogenannten übertragbaren Ertragskraft. Wir beschreiben dies damit, dass in diesen Betrieben kein Management den Ton angibt, sondern sich die unternehmerische Fähigkeit, der Einsatz sowie auch das finanzielle Risiko des Unternehmers als ausschlaggebend für den Erfolg, aber auch Misserfolg darstellen. Maßgeblich ist außerdem die Beurteilung, inwieweit private und unternehmerische Sphären sich gegebenenfalls überschneiden.
Auch kleine und mittlere Unternehmen sollen, ja müssen, mehr Wert auf aussagefähige Jahresabschlüsse und zeitnahes unterjähriges Zahlenmaterial zur Bewertung legen. Dass hier meist keine testierten Abschlüsse vorliegen, ist ja gerade noch verständlich. Aber um eine für die Gespräche oder Verhandlungen vorliegende „belastbare“ Datenbasis zu haben, sollten die Übergeber schon ausreichende Verantwortung zeigen. Soll also ein einigermaßen objektiver Unternehmenswert ermittelt werden, muss auf folgende drei Aspekte maßgeblicher Wert gelegt werden:

  • genaue Abgrenzung des Bewertungsobjektes
  • Zuverlässigkeit der vorhandenen Daten und Unternehmenszahlen
  • Bestimmung der übertragbaren Ertragskraft

Ihr Norbert Göppel

Gastbeitrag von Norbert Göppel: Übernahme-Szenerien durchdenken

In wessen Hände will ich mein Lebenswerk legen?

Teil 2 zur Themenreihe Nachfolge/Übergabe behandelt Übernahmeszenarien. Je nach geplantem Nachfolger gestaltet sich ein Übergabeprozess anders und im Vorfeld ist einiges zu bedenken.

Als eine der ersten und sogleich auch wichtigsten Aufgaben steht aus unserer Sicht eine grundlegende Überlegung zum Übergabeszenario an. Steht ein Nachfolger, z.B. ein Familienmitglied bereits in den Startlöchern, gestaltet sich ein Übergabeprozess anders, als bei einem Externen. Ungeachtet aber der sich ergebenden Möglichkeiten empfehlen wir dringend, vor irgendwelchen Zahlen- oder Datenspielereien ein grundlegendes Sondierungsgespräch mit der Sachlage vertrauten Fachleuten. Diese sind in erster Linie Steuerberater, Unternehmensberater oder Berater der Handwerkskammern. Grundsätzlich sollten Sie sich aber mit Beratern, die entsprechende Erfahrungswerte in Übergabeprozessen vorweisen können an einen Tisch setzen. Zu Beginn eines solchen doch sehr wichtigen Entscheidungsprozesses ahnen die meisten Unternehmer oder Unternehmerinnen noch nicht, welche Hürden sich mitunter noch auftun werden. Sei es, dass plötzlich persönliche Eitelkeiten, bei wem auch immer, geweckt werden oder dass steuerliche, erbrechtliche Fragestellungen bis hin zu finanziellen Themen überraschend auf dem Tisch liegen. Dies alles kann man nach gründlicher Planung und Vorarbeit wohl besser strukturieren, aber einen geräuschlosen Übergabevorgang garantiert dies auch nicht.

Deshalb bringen Sie Ihre Überlegungen und die Rahmenbedingungen aus Ihrer Sicht in einem vertraulichen Meinungsaustausch mit qualifizierten Beratern auf den Weg. Aus diesem Gespräch heraus entwickelt sich in der Regel ein Zeitplan, der aus Sicht aller Beteiligten einen Rahmen von 6 bis 12 Monaten bis zur Realisierung der Übergabe beinhalten sollte. Dieser Zeitplan sollte von Beginn aber auch einen konkreten Aufgabenplan mit Verantwortlichkeiten beinhalten, der in den nun anstehenden Arbeitsgesprächen jederzeit modifiziert und fortgeschrieben wird.

Aufgabenstellungen, die ein solcher Plan beinhalten kann sind z.B.:

  • Qualifizierung Sohn/Tochter im persönlichen und fachlichen Bereich bis zur Übernahme
  • Welche Maßnahmen hierfür sind geeignet bzw. notwendig?
  • In welcher Form (Verkauf/ Verpachtung) kann/soll Übergabe erfolgen?
  • Von welchem Unternehmenswert als Bemessungsgrundlage ist auszugehen?
  • Sofern innerhalb der Familie keine Nachfolge darstellbar, wie suche ich einen geeigneten Nachfolger?
  • Welche steuerlichen, rechtlichen, erbrechtlichen Überlegungen müssen getroffen werden?

Sie sehen, vorstehendes Bündel an Fragestellungen stellt nur eine Auswahl dessen dar, was im ersten Schritt auf die Agenda zu setzen ist.

Erfahren Sie mehr im Teil 3 zum Thema Unternehmenswert.

Ihr Norbert Göppel

Gastbeitrag von Norbert Göppel: Nachfolge planen

Das Thema „Nachfolge“ steht sicherlich als Zukunftsthema für zahlreiche Unternehmen der Friseurbranche aus unterschiedlichsten Gründen im Vordergrund, ohne dass diese dies zum heutigen Zeitpunkt schon wahrnehmen. Sei es aus Überlegungen, wie das altersbedingte Ausscheiden aus dem Berufsleben oder das frühzeitige Sichern des aufgebauten Lebenswerkes. Ob eine Nachfolgeregelung innerhalb der Familie oder eine externe Lösung in Betracht kommt, kann generell erst kompetent gelöst werden, wenn man sich rechtzeitig um eine Lösung bemüht und nicht „überraschender Weise“ erst kurz vor dem 65. Geburtstag feststellt, dass man sich um eine Nachfolge kümmern sollte!

Da uns und sicherlich auch Ihnen der Erhalt unseres mittelständisch geprägten Handwerkszweiges sehr am Herzen liegt, wollen wir Sie in Zukunft mit grundlegenden Überlegungen und Handlungsweisen anhalten, die richtigen Schritte zur richtigen Zeit einzuleiten, zur Sicherung beziehungsweise Übergabe Ihres geschaffenen Unternehmenswertes in die „richtigen“ Hände.

Über die genaue Anzahl der in den kommenden Jahren zur Nachfolge anstehenden Friseurunternehmen gibt es keine belastbaren Zahlen. Unternehmerinnen und Unternehmer, die aber in einigen Jahren die Altersgrenze erreichen und sich mit der Abgabe ihres Betriebes, in welcher Form auch immer beschäftigen, sind gut beraten frühzeitig Informationen einzuholen und Planungen anzustellen, für einen vorausschauenden und lohnenden Übergang!

Die rechtzeitige und allumfassende Planung der (irgendwann) anstehenden Unternehmensübergabe ist dringend aufgrund zahlreicher, negativer Fallbeispiele angeraten. Langjährige, traditionsreiche Unternehmen gehen vermehrt stillschweigend vom Markt, ohne dass die meist über viele Jahre getätigte Aufbauleistung letztendlich beim Inhaber eine zufriedenstellende Rückschau in unternehmerischer und/oder finanzieller Sicht ermöglicht. Warum? Weil oftmals kein geeigneter Nachfolger gefunden wird oder kein gerechter Wert für das Unternehmen geleistet werden wollte! Das kann nicht das Ziel langjährigen unternehmerischen Wirkens darstellen!

Wir haben in den vergangenen Jahren aufsteigend in der D – A – CH – Region (Deutschland / Österreich / Schweiz) zahlreiche erfolgreiche Firmenübergaben begleitet beziehungsweise stecken mitten in den Prozessen.

In den kommenden Wochen werden wir unsere Erfahrung mit Ihnen teilen!

Finden Sie regelmäßige Beiträge zur schrittweisen, richtigen Vorgehensweise für einen geordneten Betriebsübergang.

  • Höhe des Unternehmenswertes
  • Suche und Auswahl geeigneter Kandidaten
  • Form und Begleitung des Übergangsprozesses
  • Rechtsformwahl für den Übernehmer
  • Generierung etwaiger Finanzierungsmittel

Ihr Norbert Göppel von der Unternehmensberatung Peter Zöllner