Arbeitgeber und Lehrer intensivieren Zusammenarbeit

Die Vorstände von Lehrer- und Landesinnungsverband v.l.n.r.: Tanja Kurtz, Christian Kaiser, Tanja Arnold-Petter, Tilo Hartig, Evelyn de Marco-Maier, Ariane Thurau, Ulrike Königer-Höfling, Madeleine Momberg, Christian Hertlein, Dieter Schöllhorn, Tobias Bickel, Bernhard Dräxler, Rudolf Reisbeck

Zu einer gemeinsamen Sitzung trafen sich die Vorstände des Lehrerverbandes im Berufsfeld Körperpflege LiBK – Landesverband Bayern und des Landesinnungsverbandes (LIV) des bayerischen Friseurhandwerks Ende Juni. „In der dualen Ausbildung sollen die Partner Betrieb und Berufsschule vertrauensvoll zusammenarbeiten. Diesen Gedanken pflegen wir auch auf Landesebene“, formuliert Landesinnungsmeister Christian Kaiser das Ziel des Treffens.

Auf der Tagesordnung standen praxisrelevante Themen wie die Aufwandsentschädigungen für Mitglieder der Prüfungsausschüsse oder der Einsatz von Wörterbüchern in der Gesellenprüfung. Beraten wurden aber auch aktuelle bildungspolitische Fragen wie die Umsetzung der Kompetenzrasterausbildung an Berufsschulen und die Forderung nach einer bundeseinheitlichen Gestaltung der Berufsschulpflicht. Breiten Raum nahm vor allem die Diskussion über die Sicherung der Ausbildungsqualität im dualen System ein. Der Vorstand des LIV beabsichtigt für Meister, die erstmals ausbilden wollen oder nach neuen Impulsen für die Ausbildung suchen, eigene Qualifizierungsmaßnahmen zu entwickeln.

Impressionen von der 14. Friseurwallfahrt zum Heiligen Berg von Andechs

Das Innungsleben hat viele Facetten. Die Pflege von Traditionen ist eine. Und so trafen sich rund 120 Friseure aus ganz Bayern – und ein paar Nicht-Bayern waren auch dabei – zur 14. Friseurwallfahrt auf den Heiligen Berg von Andechs. Stellvertretender Landesinnungsmeister Rudolf Reisbeck war mit der Kamera dabei und hat das Ereignis in Bildern festgehalten. Bei einer gesunden Mischung aus Spiritualität und Lebensfreude, Gottesdienst und Biergartenbesuch genossen die Teilnehmer einen wunderschönen Tag auf dem Heiligen Berg im Kollegenkreis.

Die nächste Friseurwallfahrt nach Andechs ist am Montag, 25. Juni 2018. Der Gottesdienst wird Teil der Feierlichkeiten zum 130-jährigen Bestehen des bayerischen Landesinnungsverbandes sein, der am 8. Oktober 1888 gegründet wurde.

Landesinnungsmeister Christian Kaiser im Amt bestätigt, drei neue Mitglieder im Landesvorstand

Der neu gewählte Vorstand des LIV Bayern (v.l.n.r.): Landesinnungsmeister Christian Kaiser, Petra Zander, Bernhard Dräxler, Evelyn de Marco-Maier, Dieter Schöllhorn, Tanja Arnold-Petter, Christian Hertlein, stv. Landesinnungsmeister Rudolf Reisbeck. Auf dem Foto fehlen Dieter Eser und Michael Hunger.

Einstimmig wurde der bayerische Landesinnungsmeister Christian Kaiser aus München für weitere drei Jahre im Amt bestätigt. „Ich freue mich über die überwältigende Zustimmung zu meiner Arbeit und die Wiederwahl als Landesinnungsmeister. Es ist mir Freude und Pflicht, mich weiterhin für das Wohl des bayerischen Friseurhandwerks einzusetzen“, erklärt Christian Kaiser nach der Wahl des Landesinnungsverbandes des bayerischen Friseurhandwerks in Kelheim. Kaiser ist Obermeister der Münchner Innung und seit 2014 auch Landesinnungsmeister in Bayern.

Neu gewählt wurden auch der Landesvorstand. Friseurmeister Rudolf Reisbeck aus Straubing wurde wieder zum stellvertretenden Landesinnungsmeister gewählt und vertritt zugleich den Regierungsbezirk Niederbayern. Neu im Vorstand sind Evelyn de Marco-Maier aus der Innung Traunstein/Berchtesgadener Land für Oberbayern, Bernhard Dräxler aus Schwandorf für die Oberpfalz und Michael Hunger als Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses. Die Bezirksvertreter Tanja Arnold-Petter (Oberfranken), Petra Zander (Schwaben), Christian Hertlein (Mittelfranken) und Dieter Eser (Unterfranken) sowie Creativdirektor Dieter Schöllhorn wurden von den Delegierten der Mitgliedsinnungen in ihren Ämtern bestätigt.

Staatsmedaille für Rudolf Reisbeck

Rudolf Reisbeck erhält von Wirtschaftsministerin Ilse Aigner die Staatsmedaille.

Rudolf Reisbeck erhält von Wirtschaftsministerin Ilse Aigner die Staatsmedaille.

Der stellvertretende Landesinnungsmeister Rudolf Reisbeck erhielt aus den Händen der bayerischen Wirtschaftsministerin Ilse Aigner die Staatsmedaille für besondere Verdienste um die bayerische Wirtschaft verliehen.
„Von Beginn Ihrer Selbständigkeit im Jahr 1972 an setzen Sie sich erfolgreich für die Interessen des Friseurhandwerks ein“, sagte die Wirtschaftsministerin. Schon früh engagierte sich Rudolf Reisbeck in der Friseur-Innung Straubing. Ab 1985 war er als stellvertretender Obermeister und seit 1988 als Obermeister der Innung Straubing tätig. Rudolf Reisbeck ist Delegierter im Landesinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks und seit 1996 Vorstandsmitglied. Auf Bundesebene hat Reisbeck seit 2005 den Vorsitz des Umwelt- und Gesundheitsausschusses im Zentralverband des deutschen Friseurhandwerks übernommen und gestaltet seit 2008 im Vorstand des Zentralverbandes und seit 2014 als dessen Vizepräsident die Rahmenbedingungen des Friseurhandwerks mit.
„Der Arbeits- und Umweltschutz liegt Ihnen sehr am Herzen. Ihnen ist es mit zu verdanken, dass sich zahlreiche bayerische Friseurbetriebe beim Umweltpakt Bayern engagieren“, lobte Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner. „In Ihrer langjährigen Tätigkeit in der Selbstverwaltung der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege haben Sie die Arbeitssicherheit und den Gesundheitsschutz für Friseure stark verbessert.“
Landesinnungsmeister Christian Kaiser gratulierte seinem Stellvertreter zur Staatsmedaille mit den Worten: „Rudolf Reisbeck ist ein Garant für Zuverlässigkeit und ein wertvoller Experte im Arbeits- und Umweltschutz für das Friseurhandwerk.“ Auch Harald Esser, Präsident des Zentralverbandes, lobte das Engagement

Rückenschmerzen als Krankmeldung Nr. 1 – wie Friseure vorbeugen können 

Die Krankschreibungen in Deutschland haben nach Angaben der DAK im ersten Halbjahr 2016 eine Rekordmarke erreicht. Der Krankenstand betrug 4,4 Prozent – eine Steigerung von 0,3 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Um Rückenproblemen und anderen Schwierigkeiten mit dem Muskel- und Skelettsystem im Friseurhandwerk vorzubeugen, setzt der Landesinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks auf Aufklärung. Rudolf Reisbeck, Vorsitzender des Ausschusses für Umwelt und Gesundheit, weist auf die umfangreichen Aktionen im Friseurhandwerk hin. „Wir haben mit unseren Partnern bei den Versicherungen vielfältige präventive Maßnahmen erarbeitet, so dass es nicht zu einer Erkrankung kommen muss.“ Gerade jetzt zum Berufsstart der neuen Lehrlinge im Friseurhandwerk sollten die Ratschläge von Anfang an berücksichtigt werden.

Rückenerkrankungen lassen sich vorbeugen. Foto: Sebastian Kaulitzki - Fotolia

Rückenerkrankungen lassen sich vorbeugen. Foto: Sebastian Kaulitzki – Fotolia

Die Maßnahmen zur Haltungsverbesserung und Bewegungsschulung beugen Rückenbeschwerden vor, die sonst durch die Tätigkeit entstehen können. „Eine Arbeitsplatzanalyse bringt die Ursachen von Erkrankungen an den Tag. Dann reichen oft schon wenige Maßnahmen, um Rückenschmerzen zu vermeiden. Eine kräftige Muskulatur – auch der Bauchmuskeln – ist wichtig für die Bandscheibe der Friseure und stabilisiert die Wirbelsäule. Ein ergonomisch gestalteter Arbeitsplatz sowie das bewusste Verhalten am Arbeitsplatz spielen eine wichtige Rolle“, so Rudolf Reisbeck. Ausdrücklich verweist Reisbeck auf die Aktion der AOK „Gesunder Rücken im Friseurhandwerk“.

Der Friseurberuf ist gekennzeichnet durch überwiegend stehende Tätigkeiten in Verbindung mit einseitigen Belastungen des Muskel- und Skelettsystems. Steh- bzw. Sitzhilfen können Abhilfe schaffen. Problematisch können die vergleichsweise gering Bewegungsvariation sein und ungünstige Körperhaltungen wie z.B. das ständige Arbeiten mit hochgehaltenen Armen. „Daher müssen Friseure vorbeugen und sich fit halten“, so Reisbeck. Viele Krankenkassen bieten für Berufsschulen, Innungen und Betriebe Vorträge zur Rückengesundheit an.

Die AOK Bayern hat beispielsweise einen betriebsübergreifenden Ansatz an der Berufsschule Erding entwickelt, bei dem die Auszubildenden zentral angesprochen werden. Seit 1997 wurden einmal jährlich in der 10. Klasse des Fachbereichs Friseure erweiterte Bewegungsanalysen am Arbeitsplatz in der Lehrwerkstätte durchgeführt.

Auch die Berufsgenossenschaft BGW als Partner des bayerischen Friseurhandwerks hält zahlreiche Materialien bereit. „Ein gesunder Rücken ist ein starker Rücken, mit ausreichend trainierten Muskeln für Belastbarkeit und eine aufrechte Haltung. Wenn der Rücken fit ist, geht vieles leichter“, so Rudolf Reisbeck weiter. „Rechtzeitig vorbeugen ist dabei immer die bessere Variante: Auch wenn Wirbelsäulenerkrankungen häufig erst nach vielen Berufsjahren auftreten, sollten Sie von Anfang an im Berufsleben auf Ihren Rücken achten.“

Premiere der H|MAG Frisuren-Trendkollektion Frühjahr/Sommer 2016

Die aktuelle Hair Magazine Trendkollektion für Frühjahr/Sommer 2016 präsentierte das Modeteam des Zentralverbandes des Deutschen Friseurhandwerks unter Leitung der Art Directors Roberto Laraia und Ansgar Bannert im Stadtsaal Fürstenfeldbruck. 600 Besucher verfolgten die anderthalbstündige Präsentation und ließen sich Schnitt- und Farbtechniken für die neuen Trends erklären. Unterstützt wurde die Fachpremiere von Wella, die unter anderem die Veranstaltung mit der Wella Top Akteurin Brigitte Wildangel & Team zu einen ganz besonderen Event machten.

LIV-Vorstandsmitglied Rudolf Reisbeck hat einige Momente der Veranstaltung mit der Kamera festgehalten.

Eindrücke von der Friseurwallfahrt 2015

Unser Fotograf Rudolf Reisbeck war bei der Friseurwallfahrt 2015 in Andechs mit der Kamera dabei. Mit seinen Fotos hat er eine schöne Erinnerung für die knapp 150 Teilnehmer geschaffen. Und wer nicht dabei war, weiß beim Betrachten der Bilder, was er versäumt hat. Die nächste Wallfahrt ist am Montag, 27. Juni 2016.