Sleek & Wavy – die Frisurentrends für Herbst/Winter 2017/18

„Losgelöst und weg von starren Strukturen! Mehr denn je müssen wir uns heute für die Schnelllebigkeit des Alltags öffnen. Egal ob in Job, Freizeit, Familien- oder Freundeskreis, das Stichwort lautet Flexibilität für unsere Frisuren“, beschreibt Dieter Schöllhorn, Creativdirektor des Landesinnungsverbandes, die Trends für Herbst/Winter 2017/18. Frisuren sollten sich an jede Situation, Lebenslage und Stimmung anpassen können.

Das Modeteam des Landesinnungsverbandes (LIV) präsentierte dazu in der Oberpfalzhalle in Schwandorf ausgefeilte Cuts, die in der Sleek Line vor allem sportlich-schmal und soft getragen werden können. In der Wavy Line aber durch elegante Bewegung und Struktur glänzen. So werden Freiheiten im Styling eröffnet, immer im flexiblen Rhythmus seiner Träger. Dieter Schöllhorn präsentierte die Damenmode, während die stv. Creativdirektorin Sonja Fischer die Männertrends vorstellte.

„Der Trend in dieser Saison geht zu kurzen Haaren. Das Styling unterstreicht die Individualität und reicht je nach Persönlichkeit von elegant bis sportlich oder punkig und wild. Gefragt sind Frisuren, die ein vielseitiges Styling zulassen“ erläutert LIV-Creativdirektor Dieter Schöllhorn die Frisurentrends. „Bewegung im Haar und mehr Volumen werden eine große Rolle spielen, nicht zuletzt auch bei unseren Langhaarkundinnen. Lange Haare werden gut gepflegt und sorgsam gestylt getragen. Mit den entsprechenden Farbeffekten und sorgfältigem Styling entstehen glamouröse Looks“, führt Schöllhorn aus.

Sleek Line
Unaufdringlich, aber mit dem gewissen Etwas. Der Sleek-Line-Look schlägt für den kommenden Herbst/Winter ruhigere Töne an. Inspiriert von charakteristischen Elementen aus der Mode- und Popwelt der 1950er, 1980er und 1990er Jahre finden wir weich fließende bis grafische Komponenten. Klassische Linien und klare Formen, die vorwiegend glatt zu einer schmalen Silhouette gestylt werden.

Wavy Line
Activation für das Haar! Jetzt darf es etwas mehr sein, denn die Wavy Line versetzt das Winterhaar in Bewegung. Wild strukturiert, seidige Wellen und Volumen: Diese Styles schöpfen die klaren Formen der Sleek Line voll aus und heben sie auf das nächste Level. Authentisch lebendig verkörpern sie dabei immer eine beeindruckende Eleganz. Red Carpet oder rauschende Silvesternacht? Mit diesen Trendfrisuren kein Problem.

Beauty-Looks: Spirit Of Cut Crease
Cut Crease ist der angesagteste Make-up-Trend der Saison. Dabei dient die Lidfalte (engl. crease) als Grenze zwischen zwei Farbtönen. Durch den Einsatz von hellen und dunklen Tönen wird den Augen mehr Ausdruck und Tiefe verliehen. Gedeckte Braunfacetten treffen auf Nude und sorgen für eine leichte Tiefe im Alltag. Für alle, die etwas mehr wollen: Der Kontrast zwischen aufregendem Schwarz und Gold bringt den Cut Crease auf das nächste Level.

 

Mode-Event in Schwandorf

LIV-Creativdirektor Dieter Schöllhorn und seine Stellvertreterin Sonja Fischer informierten sich in Essen über die ZV-Mode.

LIV-Creativdirektor Dieter Schöllhorn und seine Stellvertreterin Sonja Fischer informierten sich in Essen über die ZV-Mode.

LIV-Creativdirektor Dieter Schöllhorn und seine Stellvertreterin Sonja Fischer genossen am vergangenen Sonntag die Präsentation der neuen Frisurenmode Herbst/Winter durch den Zentralverband in Essen. Am Ende fand sich noch Zeit für ein Gruppenbild mit den Damen-Modellen. Weiter geht es jetzt mit der Modepräsentation in Bayern. Am Sonntag, 10. September, zeigt das LIV-Modeteam in der Oberpfalzhalle in Schwandorf die Deutsche Frisurenmode. Special Guests sind das Wella Studio-Team und Wella-Top-Akteurin Janina Ehrenberg. Einlass ist um 13 Uhr und ab 14 Uhr beginnt die Show. Karten gibt es noch an der Tageskasse für 30 Euro (Lehrling 15 Euro). Wen sehen wir in Schwandorf?

Bayerische Verdienstorden für Ria Achhammer

Wurde mit dem Bayerischen Verdienstorden ausgezeichnet: Friseurmeisterin und Ehrenkreishandwerksmeisterin Ria Achhammer

Den Bayerischen Verdienstorden erhielt Friseurmeisterin und Ehrenkreishandwerksmeisterin Ria Achhammer aus der Hand von Ministerpräsident Horst Seehofer. Der Grund für diese Ehre: Ria Achhammer engagierte sich während ihres gesamten Berufslebens sowie in all ihren Ehrenämtern bis heute für die Ausbildung von Jugendlichen, heißt es in der offiziellen Würdigung. Außerdem hat sie mit all ihren Aktivitäten einen wesentlichen Beitrag zum Ansehen ihres Berufsstandes sowie zur gesunden wirtschaftlichen und soliden Ausbildungssituation beigetragen.

Ria Achhammer war langjährige Obermeisterin der Friseurinnung Schwandorf sowie Kreishandwerksmeisterin – übrigens als erste Frau in ganz Bayern – der Kreishandwerkerschaft Schwandorf. Im Jahre 2007 wurde sie zur Ehrenkreishandwerksmeisterin ernannt.

Zahl der Innungsmitglieder bei Friseuren bleibt stabil

Landesinnungsmeister Andreas Popp ehrte die Obermeister der Friseurinnungen mit den stärksten Zuwachsraten: Bernhard Dräxler (Schwandorf), Tanja Arnold-Petter (Bamberg), Richard Schmaus (Ebersberg), Werner Irnstetter (Cham), Rudolf Reisbeck (Straubing) und Rudolf Dahms (Wunsiedel).

Landesinnungsmeister Andreas Popp ehrte die Obermeister der Friseurinnungen mit den stärksten Zuwachsraten: Bernhard Dräxler (Schwandorf), Tanja Arnold-Petter (Bamberg), Richard Schmaus (Ebersberg), Werner Irnstetter (Cham), Rudolf Reisbeck (Straubing) und Rudolf Dahms (Wunsiedel).

Während andere Organisationen einen Mitgliederschwund beklagen, bleibt die Zahl der bayerischen Innungsfriseure stabil. Ein Drittel der Friseurinnungen konnte die Mitgliederzahl sogar steigern. Aus diesem Grund ehrte Landesinnungsmeister Andreas Popp unlängst die Obermeister der Friseurinnungen mit den stärksten Zuwachsraten. Er beglückwünschte Bernhard Dräxler (Schwandorf), Tanja Arnold-Petter (Bamberg), Richard Schmaus (Ebersberg), Werner Irnstetter (Cham), Rudolf Reisbeck (Straubing), Rudolf Dahms (Wunsiedel) und Hansi Denterlein (Neustadt/Aisch, nicht auf dem Foto) zur erfolgreichen Innungsarbeit.

Mit gut 4300 Mitgliedsbetrieben präsentieren sich die im LIV organisierten Innungen. „Trotz oder gerade wegen der Krise wissen die bayerischen Friseure ihre Innung zu schätzen und unterstützen die Innungs- und Verbandsarbeit durch ihre Mitgliedschaft“, so Landesinnungsmeister Andreas Popp. Vor allem auch neu gegründete oder übernommene Salons nehmen die Leistungen der Innung gerne in Anspruch, um sich am hart umkämpften Markt zu behaupten. Mit ihrem attraktiven Weiterbildungs- und Beratungsangebot sind die Innungen ein verlässlicher Partner der Betriebe.

Kontinuierlich vollzieht sich so bei den Innungsmitgliedern ein Generationswechsel, der sich auch im Ehrenamt niederschlägt. Von den 60 Obermeisterinnen und Obermeistern sind sechs unter 40 Jahre und 17 zwischen 40 und 50 Jahre alt, das Durchschnittsalter liegt bei knapp 53 Jahren.

Damit Friseurinnungen dem Wettbewerb von morgen schon heute gewachsen sind, hat der Landesinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks zusammen mit dem Unternehmensberater für Friseure Hannes Friedl von HOMINI CTM ein neues Programm entwickelt. Unter dem Motto „Mach mit, denn du bist Innung“ wurde eine dienstleistungsorientierte Initiative entwickelt, die in Bayern und bundesweit umgesetzt wird. Diese stellt den Friseur in den Mittelpunkt und beinhaltet mehr Kommunikation, Gründerworkshops für Unternehmensgründer, ein Eliteklassenprogramm für Gesellen und betriebswirtschaftliche Seminare für den Unternehmer.