HAARE 2011: 21. Ausgabe mit Glanz und nie dagewesenem Volumen

Was sich jeder für die eigene Haarpracht wünscht, Glanz und Volumen, darüber dürfen sich 2011 auch die Veranstalter der Bayerischen Meisterschaft der Friseure und Fachmesse, HAARE, freuen. Erstmals erleben die Besucher am 9. und 10. Oktober mit Salon Professional, L’Oreal, KPSS und Schwarzkopf alle vier großen Hersteller mit ihren Top-Profimarken auf Süddeutschlands bedeutendsten Messe des Friseurhandwerks! Und auch die weitere Nachrichtenlage ist bestens: Die zur Verfügung stehende Fläche ist komplett ausgebucht, neben den vielen langjährigen und treuen Ausstellern konnten auch einige neue hinzugewonnen werden. Die erwarteten rund 15.000 Besucher dürfen sich also zu Meisterschaft, Ausstellung, Show, Workshops und Kongress auf glänzende Highlights und eine noch vielfältigere und größere Veranstaltung freuen.

Friedhelm Lenz, Leiter CCN und Gesamtleitung HAARE: „Bei solch großartigen Aussichten lacht das Veranstalterherz! Der Zuspruch dieses Jahr zeigt uns: Wir liegen mit dem neuen Ausstellungskonzept absolut richtig. Die HAARE hat sich als einer der Spitzenreiter der deutschen Friseurmessen etabliert. Wir freuen uns auf sonnige, erfolgreiche Oktobertage ganz im Zeichen aktueller Trends des Friseurhandwerks und wie immer vor allem auf unsere Aussteller und Besucher!“Andreas Popp, Landesinnungsmeister des bayerischen Friseurhandwerks: „Rekordbeteiligung beim Besuch und überzeugendes neues Konzept 2010 haben sich herumgesprochen und werden nun mit diesem beachtlichen Erfolg belohnt. Das macht uns stolz und zeigt auch das enorme Potenzial, das im bayerischen Friseurhandwerk steckt! Mit unserem neuen Creativdirektor Dieter Schöllhorn und seinem Team verspricht die Bayerische Meisterschaft zudem viel Inspiration.“ 2011 orientieren sich die Wettbewerbe noch stärker an der aktuellen Mode und sind ganz nah am Salonalltag. Alle Alters- und Qualifikationsstufen sind im Wettbewerbsprogramm berücksichtigt. Popp dazu weiter: „Ob beim Ideenwettbewerb der Berufsschulen, dem Artistic Cutting Award oder der Hair Tattoo-Meisterschaft – kreative Frisuren und Spannung sind garantiert.“

Deutsche Friseure gegen Schwarzkopf-Werbung: Bayerischer Antrag angenommen

ZV-Vorstandsmitglied Rudolf Reisbeck auf dem Podium.

ZV-Vorstandsmitglied Rudolf Reisbeck auf dem Podium.

Die aktuelle Syoss-Werbekampagne von Schwarzkopf sorgt für Ärger unter den deutschen Friseuren. In mehreren Werbespots versucht der Kosmetikkonzern die Retailmarke mit der Qualitätsleistung des Friseurs gleichzusetzen. „Die qualitativ hochwertige Friseurdienstleistung ist nicht durch den Einsatz eines Retailproduktes zu erreichen. Das aber versprechen die irreführenden Spots dem Verbraucher“, erklärte der Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Friseurhandwerks Andreas Popp. Schwarzkopf versuche die Leistung des Friseurs zu schmälern. Die deutschen Friseure sind mit dieser Art von Werbung nicht einverstanden und fordern Schwarzkopf auf, die Kampagne sofort zurückzunehmen. Damit folgte die Mitgliederversammlung des Zentralverbandes des Deutschen Friseurhandwerks (ZV) in Essen einem Antrag des bayerischen Landesinnungsverbandes.

Stv. Landesinnungsmeister Christian Kaiser bei der Versammlung in Essen.

Stv. Landesinnungsmeister Christian Kaiser bei der Versammlung in Essen.

Auf der ZV-Mitgliederversammlung setzten sich die Delegierten aus dem Freistaat für die Belange der bayerischen Friseure ein. In Essen waren aus Bayern mit dabei stv. Landesinnungsmeister Christian Kaiser, LIV-Creativdirektor Winfried Löwel, die Vorsitzende der Arbeitsgruppe Presse/Öffentlichkeitsarbeit Tanja Arnold-Petter, der stellvertretende Wiso-Vorsitzende Karl Walter und ZV-Vorstandsmitglied Rudolf Reisbeck, ZV-Präsident Andreas Popp sowie LIV-Geschäftsführerin Doris Ortlieb.

Der stellvertretende Wiso-Vorsitzende Karl Walter, die Vorsitzende der Arbeitsgruppe Presse/Öffentlichkeitsarbeit Tanja Arnold-Petter und Creativdirektor Winfried Löwel.

Der stellvertretende Wiso-Vorsitzende Karl Walter, die Vorsitzende der Arbeitsgruppe Presse/Öffentlichkeitsarbeit Tanja Arnold-Petter und Creativdirektor Winfried Löwel.

Bayerische Friseure wehren sich gegen Schwarzkopf-Werbung

Einstimmig stimmen die Mitglieder den Antrag der schwäbischen Innungen zu.

Einstimmig stimmen die Mitglieder den Antrag der schwäbischen Innungen zu.

Für Irritationen, Unverständnis und Ärger sorgt die aktuelle Syoss-Werbekampagne von Schwarzkopf bei den bayerischen Friseuren. In mehreren Werbespots versucht der Kosmetikkonzern die Retailmarke mit der Qualitätsleistung des Friseurs gleichzusetzen.

„Das kann nicht sein, dass das gute Image des Friseurs ausgenutzt wird, um eine Retailmarke zu bewerben“, so Landesinnungsmeister Andreas Popp auf der Frühjahrs-Mitgliederversammlung des Landesinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks in Fürth. „Die qualitativ hochwertige Friseurdienstleistung ist nicht durch den Einsatz eines Retailproduktes zu erreichen. Das aber versprechen die irreführenden Spots dem Verbraucher.“ Schwarzkopf versuche die Leistung des Friseurs zu schmälern. „Das ist unfair und zeugt von schlechtem Stil“, so Popp weiter. Die bayerischen Friseure sind mit dieser Art von Werbung nicht einverstanden und fordern Schwarzkopf auf, die Kampagne zurückzunehmen. Die Mitgliederversammlung des Landesinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks folgte damit einstimmig einem Antrag der schwäbischen Friseurinnungen.

Irritiert sind die bayerischen Friseure über die aktuelle Schwarzkopf-Werbung.

Irritiert sind die bayerischen Friseure über die aktuelle Schwarzkopf-Werbung.