EU-Projekt: Friseur-Meisterausbildung auch in Ausland

Deutsche Friseure sollen künftig noch während der Meisterausbildung besser im europäischen Ausland arbeiten können.

Deutsche Friseure sollen künftig noch während der Meisterausbildung besser im europäischen Ausland arbeiten können. Dies ist das Ziel des laufenden EU-Projektes SME MASTER Plus unter anderem für das Friseurhandwerk. Doris Ortlieb, Geschäftsführerin des Landesinnungsverbandes des bayerischen Friseurhandwerks, traf sich deshalb im Auftrag des Zentralverbandes mit Kollegen in Paris zu einem Vergleich der Inhalte in der Meisterprüfung.

Ziel ist es, die europäischen Meisterschulen für Friseure besser zu vernetzen. Den Start dazu macht ein Friseurprojekt, an dem neben Deutschland auch Slowenien und Frankreich beteiligt sind.

So soll die Transparenz von Meisterausbildungen in den verschiedenen Partnerländern verbessert werden. „Wichtig ist auch, dass die gegenseitige Anerkennung von Lernleistungen erleichtert wird, die im Rahmen von Auslandsaufenthalten erworbenen worden sind“, so Doris Ortlieb. „Wir wollen damit einen aktiven Beitrag zur Internationalisierung der Meisterausbildung durch „learing by leaving“ schaffen.“