Seminar: Der erste Online-Eindruck zählt

Matthias J. Lange, selbstständiger Blogger, Buchautor und Journalist.

Beim Obermeisterauftaktseminar in München begeisterte er die Zuhörer. In Kloster Banz (Oberfranken) kann man ihn nun zwei Tage beim Social Media Seminar „Gewinnen von Talenten – Der erste Online-Eindruck zählt“ erleben: Matthias J. Lange, selbstständiger Blogger, Buchautor und Journalist.

Qualifizierte Mitarbeiter zu finden ist ein massives Problem im Handwerk. Junge Menschen lesen immer weniger klassische Medien wie Zeitungen und Zeitschriften. So müssen von Friseuren neue Wege gegangen werden, um Mitarbeiter zu finden. Hier bieten sich Website und soziale Netzwerke an. Es müssen aber Geschichten erzählt werden. Storytelling heißt das neue Zauberwort. In diesem Seminar wird gezeigt, welche Möglichkeiten es gibt, und wie vorgegangen wird.

Das Seminar beginnt am Sonntag, 10. April um 12 Uhr und dauert bis Montag, 11. April, 16 Uhr. Weitere Informationen und Anmeldeformular gibt es hier.

HAARE 2014: Top-Kongress – Der Austausch mit Experten

Mit Berufsbildung und Unternehmensführung beschäftigt sich der Kongress am Sonntag bei der HAARE 2014.

Mit Berufsbildung und Unternehmensführung beschäftigt sich der Kongress am Sonntag bei der HAARE 2014.

Mit Berufsbildung und Unternehmensführung beschäftigt sich der Kongress am Sonntag bei der HAARE 2014. Bildungsexperten aus ganz Deutschland werden erwartet, wenn am Vormittag Axel Meininghaus über die Qualifizierung von Erwachsenen als Wieder- oder Quereinsteiger und neue Konzepte der Ausbildung spricht. Mit Dr. Volker Born vom Zentralverband des Deutschen Handwerks und Robert Fuhs, Vorsitzender des Berufsbildungsausschusses im Friseurverband, kommen zwei Bildungspolitiker zu Wort. Sie sprechen über die Wertigkeit der beruflichen Bildung und die Herausforderungen für das Friseurhandwerk durch den demografischen Wandel. Heiße Diskussionen verspricht das Thema Blockunterricht in der Berufsschule, bei dem eine Lehrerin von ihren Erfahrungen berichten wird. Der Nachmittag steht dann im Zeichen der Unternehmens- und Mitarbeiterführung. Referenten der Unternehmensberatungen Joe Ritter und Schaefer + Partner werden Instrumente leistungsbezogener Bezahlung und moderner Personalarbeit vorstellen. Der Social Media-Experte Matthias J. Lange von redaktion42 spricht zum Thema Lehrlinge und Fachkräfte gewinnen über Facebook und Co. Der Kongressbesuch ist im Eintritt enthalten.

Hier das genaue Programm.

Social Media: Friseure netzwerken in Wildbad Kreuth

 

Fit gemacht wurden diese bayerischen Friseure in Social Media auf einem Seminar des LIV.

Fit gemacht wurden diese bayerischen Friseure in Social Media auf einem Seminar des LIV.

Welche Chancen liegen in sozialen Netzwerken? Diese Frage diskutierten Friseure aus Bayern auf einem Seminar des Landesinnungsverbandes in Kooperation mit der Hanns-Seidel-Stiftung in Wildbad Kreuth. Zwei Tage lang zeigte Fachbuchautor Matthias J. Lange den Seminarteilnehmern Chancen und Risiken der sozialen Netzwerke wie Facebook, Twitter, YouTube und Co. Wie können Friseure die neuen Kommunikationskanäle nutzen und welche Voraussetzungen müssen Friseure dazu mitbringen? Wie können Blogs eingerichtet werden und wie sieht eine sinnvolle Vernetzung aus?

„Social Media bietet eine hervorragende Möglichkeit mit den Kunden ins Gespräch zu kommen, neue Kunden zu gewinnen oder auch eine Marktforschung durchzuführen, welcher Trend im Salon ankommt“, so Matthias J. Lange. Zudem können Friseure auf die Suche nach Bewerber für Lehrstellen gehen. Verschiedene Marketingstrategien wie beispielsweise der Einsatz von QR-Codes wurden ebenso diskutiert, wie die Wirkung von Flashmobs auf lokaler Ebene.

Doris Ortlieb, Geschäftsführerin des LIV Friseure, zeigte erfolgreiche Social Media-Auftritte von Mittelständler und warb für das vom LIV herausgegebene Handbuch „Social Media für Friseure“, das auch reißenden Absatz unter den Seminarteilnehmern fand. „Der LIV setzt voll auf Social Media, um mit den Innungen, Mitgliedsbetrieben und der Öffentlichkeit ins Gespräch zu kommen und die Position der selbstständigen Friseure mitzuteilen“, so Doris Ortlieb weiter.

Als praktische Übung wurde unter anderem ein kleines Videointerview mit Albert Bachmann, Friseurmeister aus Roßtal, geführt und bei YouTube eingestellt. Albert Bachmann: „Facebook ist für Friseure gemacht.“

Social Media für Friseure ist aktueller denn je

Erstmals sind mehr als drei Viertel aller Bundesbürger online. Einer Umfrage des Branchenverbandes Bitkom zufolge liegt dabei vor allem das mobile Internet im Trend: 37 Prozent aller Deutschen, das sind 26 Millionen Menschen, nutzen das Netz auf ihrem Smartphone oder Tablet-PC. Zurückzuführen ist der starke Zuwachs vor allem auf günstigere Geräte, bessere Datentarife und die fast flächendeckende Verfügbarkeit von mobilen Breitbandzugängen. Zeit wird es daher, dass sich Friseurbetriebe sich mit dem Thema Social Media wie Facebook, Twitter & Co beschäftigen, um bei einer mobilen Zielgruppe auch weiterhin erfolgreich zu sein.

Da passt das Buch des Landesinnungsverbandes des bayerischen Friseurhandwerks gerade recht: Social Media für Friseure ist der Besteller und es gibt es exklusiv beim LIV und zwar hier: info@friseurebayern.de . Zahlreiche Bestellungen aus Bayern und darüber hinaus sind bereits eingegangen. Auch das deutschsprachige Ausland ist auf das Buch aufmerksam geworden. Hier gibt es zudem eine kostenlose Leseprobe.

Die Daten:

Matthias J. Lange: „Social Media für Friseure“

164 Seiten, durchgehend farbig

Preis: Statt 24,80 Euro nur noch 8 Euro (zzgl. Porto und Verpackung)

Bestellung:

Leider nicht mehr möglich, das Buch ist vergriffen.

(6) Social Media für Friseure: Alle auf dem Podium

Zu einer großen Abschlussdiskussion trafen sich alle Kongressteilnehmer des ersten Social Media Kongresses für Friseure im Rahmen der HAARE. Unter der Moderation von Matthias Lange und Doris Ortlieb vom LIV gaben die Teilnehmer Philipp Walz, Jürgen Freudenstein, Elke Rahmann, Christoph Höpfer und Peter Gress ihre Statements zum Thema Social Media im Friseurhandwerk ab. Zudem bekamen alle Teilnehmer das Buch „Social Media für Friseure„, das der LIV zur HAARE auf den Markt gebracht hat.

Interview mit Matthias J. Lange, Autor des Buches „Social Media für Friseure“

Matthias J. Lange ist Autor des Buches „Social Media für Friseure“, das vom Landesinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks herausgegeben wurde.

Frage: Warum sollten sich Friseursalons an Social Media-Maßnahmen beteiligen?

Lange: Der Friseurberuf ist ein absolut moderner Beruf mit schnell wechselnden Moden. Friseure sind es gewohnt, sich immer auf neue Marktsituationen einzustellen. Dazu gehört heute auch Social Media. Der Friseur sollte da sein, wo seine Kunden sind. Junge Kunden lesen immer weniger Zeitungen und Zeitschriften, sondern nehmen das Internet als Informationsquelle Nummer eins. Da ist es nur folgerichtig, dass Friseure auch im Internet aktiv sein sollten.

Matthias J. Lange

Matthias J. Lange

Frage: Was muss man beachten beim Weg ins Netz?

Lange: Die Kommunikation hat sich von einer Einbahnstraße in einen wirklichen Dialog durch Social Media verändert. Facebook, Google Plus, Twitter & Co sind nicht nur weitere Kanäle, sondern haben die Art der bisherigen Kommunikation in Massenmedien auf den Kopf gestellt. Empfehlungsmarketing ist heute wichtiger denn je. Wenn meine Freunde oder Bekannten etwas empfehlen, ist es glaubwürdiger für mich als wenn eine klassische Anzeige oder ein klassischer Artikel erscheint. Diese neue Art der Kommunikation muss daher glaubwürdig und authentisch sein. Zudem muss ich bereit sein, einen wirklichen Dialog zu führen. Das Ergebnis ist Akzeptanz bei meinen Zielgruppen. Beruflich gesehen kann ich durch Social Media neue Trends und Produkte entdecken, neue Mitarbeiter gewinnen und mir eine teure Marktforschung sparen. Und außerdem macht diese moderne Art der Kommunikation einfach Spaß. Wichtig ist dabei aber Medienkompetenz. Es muss klar sein, diese Kommunikation ist öffentlich und nachvollziehbar. Wir müssen alle akzeptieren, dass es sich bei den sozialen Netzen um keine klassische Kommunikation handelt. Nur einfach Botschaften zu senden, wie bei einer Anzeige in einer Zeitung, ist der absolut falsche Weg. Kommunikation in sozialen Netzwerken bedeutet Dialog. Und hier sehe ich die Chance für Friseure. Die Friseure sind kommunikativ. In Salons sprechen sie, beraten ihre Kunden, führen Gespräche, machen auch mal einen Witz. Das ist 1:1 in soziale Netzwerke übertragbar. Wenn der Friseur sein Verhalten in soziale Netzwerke überträgt, dann mache ich mir um den Salon keine Sorgen.

Frage: Geht es denn immer nur um Kunden?

Lange: Nein, absolut nicht. Wer glaubt, durch Tweets und Posts mehr Umsätze zu machen, irrt sich. Durch Beteiligungen in sozialen Netzwerken schafft man Authentizität und Vertrauen. Kunden folgen dann automatisch. Aber Friseure stehen heute vor dem Problem, dass die Lehrlingssituation immer brenzliger wird. Hier können soziale Netzwerke ein Weg für die Mitarbeitergewinnung sein. Und Friseurunternehmer sollten sich darüber klar sein, dass Personalprobleme auch durch Wiedereinsteiger im Friseurhandwerk gelöst werden können.

Frage: Wie wird sich dieser Markt entwickeln – wird er sich bereinigen – wird die „Blase“ platzen?

Lange: Natürlich wird sich der Markt bereinigen und neue Player hinzukommen. Aber der Markt wird nicht mehr verschwinden. Dafür ist Social Media zu wichtig in der Kommunikation geworden. Nehmen Sie das Beispiel der VZ-Netzwerke (SchülerVZ, StudiVZ, meinVZ). Ich höre oft, dass man zwar dort angemeldet sei, aber das Netzwerk nicht mehr nutzt. Die User wandern derzeit massiv zu Facebook ab. Aber auch Google+ hat seit seiner Startphase gewaltige Wachstumszahlen hingelegt. Ob Google die Vormachtstellung von Facebook brechen kann, wird sich dieses Jahr zeigen. Klar ist für mich: Die User haben nicht die Nerven und die Zeit auf allen Plattformen vertreten zu sein, sondern es wird sich reduzieren.

Der Autor: Matthias J. Lange (Jahrgang 1968) ist Journalist, Blogger und Dozent. Nach freier Mitarbeit, Volontariat und Redakteurstätigkeit beim Münchner Merkur in Fürstenfeldbruck, München und Bonn wechselte er als Pressereferent zur Handwerkskammer für München und Oberbayern und war anschließend als Textchef bei PC Professionell und als Textchef von redtec publishing tätig. Dort war er auch Chefredakteur der 3D-Zeitschrift Creative Live und der MACup, der einst ältesten Mac-Zeitschrift Europas. Anschließend war er bei Reed Business Information Chefredakteur des Fachmagazins DIGITAL PRODUCTION und Projektleiter des animago AWARD. Neben zahlreichen PR-Tätigkeiten und Buchveröffentlichungen ist Lange Lehrbeauftragter an verschiedenen Stiftungen, Fachhochschulen und Universitäten.

Die Daten:

Matthias J. Lange: „Social Media für Friseure“

164 Seiten, durchgehend farbig

Preis: Statt 24,80 Euro nur noch 8 Euro (zzgl. Porto und Verpackung)

Bestellung: leider nicht mehr möglich, das Buch ist vergriffen

HAARE 2011: Branchentreff etabliert sich unter den Spitzenreitern der deutschen Friseurmessen

Morgen ist es endlich so weit und die HAARE 2011, Bayerische Meisterschaft und Fachmesse, startet auf dem Messegelände Nürnberg. Es verspricht eine ganz besondere 21. Ausgabe zu werden: Denn, was sich jeder für die eigene Haarpracht wünscht, Glanz und Volumen, darüber dürfen sich dieses Jahr auch die Veranstalter, der Landesinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks (LiV) und die NürnbergMesse, freuen. Auf über 12.000 qm Brutto-Veranstaltungsfläche präsentieren sich 125 Aussteller (2010: 107) den erwarteten rund 15.000 Besuchern. Mit dabei erstmals alle vier Marktführer der haarkosmetischen Industrie. Meisterschaft, Ausstellung, Show, Workshops und ein Kongress zum Thema Social Media für Friseure stellen 2011 glänzende Highlights und eine noch vielfältigere und größere Veranstaltung als in den Vorjahren in Aussicht.

An zwei Tagen erleben Besucher auf der HAARE 2011 Styles und Trends auf insgesamt vier Bühnen. Die Suche nach den besten Scherenartisten reicht vom Ideenwettbewerb der Berufsschulen über den Artistic Cutting Award bis hin zur Hair Tattoo Meisterschaft. Hochwertig und gewohnt breit ist auch wieder das diesjährige Fachangebot. Kollegen und Experten tauschen sich – nicht nur in der Styling Lounge – aus und lassen sich in Workshops und Shows über neueste Trends und Techniken unter anderem aus den Bereichen Color, Style, Trendcuts, Hair Tattoos oder Steckfrisuren informieren. Branchenverwandte und heute in vielen Salons als Ergänzung angebotene Services wie Nageldesign und -pflege haben im Nail Forum ihren großen Auftritt. 2011 mit Training Young Talents zudem besonders im Fokus: die Förderung des Nachwuchses und talentierter Newcomer.

Andreas Popp, Landesinnungsmeister: „Im bayerischen Friseurhandwerk steckt enormes Potenzial. Das zeigt sich deutlich an der beeindruckenden Resonanz auf das neue Ausstellungskonzept der HAARE und der hohen Qualität der Meisterschaft! Wir sind gespannt auf eine Vielzahl glänzender Highlights bei den Ausstellerpräsentationen ebenso wie auf kreative Scherenkünstler – vom hochklassigen Profi bis zu den Newcomern – bei Workshops, Shows und im Wettbewerb.“

Friedhelm Lenz, Leiter CCN und Gesamtleitung HAARE: „Mit großer Begeisterung haben wir 2010 unser 20-jähriges Jubiläum gefeiert. Auch dieses Jahr erfahren wir wieder enormen Zuspruch! Möglich ist dies nur aufgrund unserer großen Marktnähe sowie der hohen Akzeptanz des Veranstaltungskonzeptes bei Ausstellern und Besuchern. So konnten wir uns eine der begehrten Spitzenpositionen unter den deutschen Friseur-messen erarbeiten! Wir freuen uns auf erfolgreiche Oktobertage ganz im Zeichen aktueller Trends des Friseurhandwerks und wie immer vor allem auf unsere Aussteller und Besucher!“

HAARE 2011: Pressekonferenz Landesinnungsmeister Andreas Popp

Auf der Pressekonferenz zur HAARE 2011 gab Landesinnungsmeister Andreas Popp folgende Statement ab:

„Als Landesinnungsmeister und Präsident des Deutschen Friseurhandwerks heiße ich Sie herzlich willkommen zur heutigen Pressekonferenz der HAARE 2011. Spätestens seit unserer großartigen Jubiläumsveranstaltung im vergangenen Jahr steht fest, dass die HAARE unangefochtener Spitzenreiter der Regionalmessen in Deutschland ist. Und diese Spitzenposition bauen wir dieses Jahr weiter aus. Herr Lenz sprach gerade über die hervorragende Resonanz unseres neuen Veranstaltungskonzeptes. Mein Vorstandskollege Dieter Schöllhorn wird Sie als Creativdirektor des Landesinnungsverbandes über Mode, Trends und Wettbewerbe anschließend informieren.

Ich zeige Ihnen, welche Innovationskraft und welches Potential in den bayerischen Friseursalons steckt. Ein Besuch dieser wichtigsten deutschen Regionalmesse der Friseure in Nürnberg ist für viele Angehörige meines Berufsstandes ein Fixpunkt im Jahreskalender.

Der Freistaat Bayern setzt auf Energiewende und Umweltschutz. Wir sind längst dabei dies umzusetzen. Das Friseurhandwerk ist nicht nur ein wichtiger Teil des Dienstleistungsstandortes Bayern, sondern auch ein wichtiger Partner für den Umweltschutz. Als Landesinnungsmeister schätze ich das großartige freiwillige Engagement der bayerischen Friseure in diesem Bereich sehr. So beteiligt sich beispielsweise eine Vielzahl von Friseurbetrieben am Umweltpakt Bayern und erbringt damit weit über die gesetzlichen Verpflichtungen hinaus Umweltleistungen, die ein besonderes Maß an Umwelt-Verantwortungsbewusstsein beweisen.

Nach wie vor ist der Friseurberuf ein sehr beliebter Ausbildungsberuf. Hier trifft fachliches Können auf Kreativität und Trendbewusstsein. Deswegen widmet sich der Messemontag unserem engagierten Berufsnachwuchs. Wettbewerb und Rahmenprogramm sind speziell auf die jugendliche Zielgruppe abgestimmt. Bei Training Young Talents geben wir den Auszubildenden die Möglichkeit, erstklassigen Trainern verschiedener Firmen nicht nur über die Schulter zu schauen, sondern sich direkt von ihnen anleiten zu lassen. Wir brauchen qualifizierte Mitarbeiter in unseren Salons, um die Wünsche der Kunden optimal erfüllen zu können.

Aber auch kommunikative Fähigkeiten und Einfühlungsvermögen sind in unserem Beruf gefragt. Beim Friseurberuf handelt es sich nicht um irgendeine Dienstleistung, sondern um eine ganz individuelle Aufgabe, bei der der Mensch im Mittelpunkt steht. Kommunikation wird daher für uns Friseure groß geschrieben. Und dabei geht das bayerische Friseurhandwerk auch neue Wege.

Im Rahmen der HAARE 2011 findet deshalb der erste Social Media-Kongress für Friseure statt. Uns ist das Thema so wichtig, dass wir dem Bereich Social Media auf der HAARE 2011 einen breiten Raum einräumen und sogar einen eigenen Kongress dafür durchführen. Jeder Besucher der HAARE erhält freien Eintritt zu diesem Kongress, der am Sonntag, 9. Oktober von 12 bis 16 Uhr im Ausstellungsfoyer der Frankenhalle stattfinden wird.

Soziale Netzwerke wie Facebook zu ignorieren wäre fatal. Weltweit sind über 580 Millionen User bei Facebook organisiert. Das neue Netzwerk Google Plus verzeichnet rasante Zuwachszahlen. Facebook, Twitter und Co sind damit längst keine Spielereien für Jugendliche mehr, sondern ein Massenphänomen, das die Kommunikation von Friseurunternehmen mit den Kunden entscheidend verändert hat. Wer nicht mit der Zeit geht, der geht mit der Zeit.

Auf unserem Kongress werden Friseurunternehmer ihre Social Media-Initiativen vorstellen und diese gemeinsam mit dem Publikum diskutieren. Was hat funktioniert? Was hat nicht funktioniert? Welche Ansprache muss ich für welche Kunden wählen? Wie unterscheidet sich Social Media zu der bisherigen Kommunikation und Werbung eines Friseursalons?

Zudem werden Zulieferer und Aussteller über ihre Maßnahmen sprechen, wie und warum Social Media heute ein wichtiger Teil der neuen Kommunikation geworden ist. Gemeinsam soll auf dem Kongress ein Ausblick auf die Zukunft gewagt werden, wohin die Reise geht.  Gerade mittelständische Friseurunternehmen haben mit den verschiedenen Social Media-Kanälen eine Chance authentisch zu sein, Kunden zu binden und neue Kunden zu gewinnen.

Aus diesem Grunde veröffentlichen wir zur HAARE 2011 unser Buch „Social Media für Friseure“. Premiere ist nach unserem Social Media Kongress. Warum machen wir als Landesinnungsverband so ein Buch? Viele junge Kunden informieren sich im Internet und in den sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter & Co über die Neuerungen. Jetzt gilt es für Friseursalons einzusteigen und Kundenkontakte zu pflegen, neue Zielgruppen zu erschließen, Mitarbeiter zu gewinnen und sich mit Kollegen auszutauschen. Der Landesinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks hat die Zeichen der Zeit erkannt und unterstützt Friseure bei ihrem Social Media-Vorhaben mit dem Buch „Social Media für Friseure“. Das Buch entstand in enger Zusammenarbeit mit dem Landesinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks. Es kommt aus der Praxis und ist für die Salonpraxis geschrieben. Ich bin stolz darauf, dass wir als erster Friseurverband in Deutschland ein solches Fachbuch aufgelegt haben.

Überzeugen Sie sich am Sonntag und Montag selbst von der Leistungsfähigkeit und Kreativität des bayerischen Friseurhandwerks. Herzlich einladen möchte ich Sie besonders zur offiziellen Eröffnung mit Messerundgang am Sonntag um 10 Uhr. Ich bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit und freue mich auf Ihren Besuch der HAARE 2011.“

HAARE 2011: Zeitung zur HAARE als kostenloser Download

Seien Sie dabei, wenn sich die Beautybranche am 9. und 10. Oktober bei der HAARE 2011 in der Nürnberger Frankenhalle trifft. Freuen Sie sich auf ein vielfältiges Angebot aus Meisterschaft, Ausstellung, Show, Workshops und Kongress. Die HAARE 2011 trifft den Nerv der Branche und stellt sich auf ihre Besucher ein.

Die Zeitung zur HAARE 2011 gibt es zum kostenlosen Download. Sie gibt einen Überblick über das Geschehen der wichtigsten deutschen Regionalmesse für Friseure.

Mit dem neuen Ausstellungskonzept auf beiden Ebenen der Frankenhalle begeisterte die HAARE im vergangenen Jahr Besucher und Aussteller gleichermaßen. Wenn Sie die aktuelle Ausstellerliste aufmerksam studieren, werden Sie neben den vielen treuen Ausstellern der HAARE einige neue Namen finden. Wir freuen uns, dass diese Firmen nach langer Überzeugungsarbeit nun endlich den Weg nach Nürnberg und damit zu Ihnen gefunden haben. Bei der HAARE 2011 erwartet Sie damit eine noch größere und vielfältigere Ausstellung mit hochwertigen Anbietern.

Die Bayerische Meisterschaft präsentiert sich mit Creativdirektor Dieter Schöllhorn und seinem Team unter neuer fachlicher Leitung. Die Wettbewerbe orientieren sich stärker an der aktuellen Mode und sind damit näher am Salonalltag. Alle Alters- und Qualifikationsstufen sind im Wettbewerbsprogramm berücksichtigt. Ob beim Ideenwettbewerb der Berufsschulen, dem Artistic Cutting Award oder der Hair-Tattoo-Meisterschaft – kreative Frisuren und Spannung sind garantiert.

Der erste Social Media-Kongress für Friseure widmet sich am Sonntag einem brandaktuellen Thema. Friseure werden Ihnen einen Einblick in ihre Erfahrungen mit sozialen Netzwerken gewähren. Social Media Experten zeigen die Bedeutung dieser neuen Entwicklung im Netz auf und wie gerade mittelständische Unternehmer diese nutzen können.

Als Workshop zum Mitmachen richtet sich „Training Young Talents“ am Montag an den Berufsnachwuchs. Im Ausstellungsfoyer treffen Anfänger auf Profis und lassen sich von diesen in die Geheimnisse perfekter Schnitt-, Färbe- und Stylingtechniken einführen.

Mit den aktuellen Trends und neuesten Techniken warten die Shows auf der Bühne in Halle 10.1 auf. Markus Herrmann für Wella Professionals, Thorsten Hussfeldt und die Capelli Group für Glynt sowie Top-Akteure von Balmain und die Junioren des ICD Bayern setzen ihre Akzente bei der nationalen und internationalen Frisurenmode.

Innovative Ideen für den Salon liefert auch in diesem Jahr die Styling Lounge. Zum dritten Mal in Folge bei der HAARE dabei, zeigen die Macher 2011 mit einem überarbeiteten Konzept, wie ständiger Wandel und Weiterentwicklung funktionieren.

Karten für die HAARE gibt es hier.

Buch: Social Media für Friseure

Das neue Buch des LIV: Social Media für Friseure

Das neue Buch des LIV: Social Media für Friseure

Welche Chancen bieten Social Media-Auftritte für einen Friseursalon? Welche Plattformen sind sinnvoll? Was darf veröffentlicht werden? Wo liegen die Stolpersteine? Diese und andere Fragen beantwortet das neue Buch „Social Media für Friseure“ von Matthias J. Lange, herausgegeben vom Landesinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks. Das Buch versteht sich weniger als theoretisches Lehrbuch, sondern als leicht verständliche Sammlung von Tipps und Ratschlägen aus dem Friseuralltag. Auf 164 durchgehend farbigen Seiten mit anschaulichen Fotos werden dem Leser Chancen und Risiken der sozialen Netzwerke im Friseurhandwerk verständlich erläutert. Dieses Buch hilft dem Friseurunternehmer sich in der neuen digitalen Welt zurecht zu finden und auch mehr Umsatz zu machen. Zudem präsentiert der Autor Matthias J. Lange zahlreiche Beispiele von erfolgreichen Social Media-Auftritten und Aktionen. Er zeigt, wie die Kommunikation in einem Friseursalon vernetzt aussehen kann und stellt aktuelle Marketingmaßnahmen vor, die garantiert Aufmerksamkeit erregen. Autor Matthias J. Lange (www.redaktion42.de) ist Journalist, Blogger und Social Media-Experte sowie Gesellschafter des Instituts für Medienkompetenz GbR.

„Das Buch kommt aus der Praxis und ist für die Salonpraxis geschrieben“, so Landesinnungsmeister Andreas Popp. Der Friseurberuf ist nicht nur ein kreatives Handwerk, sondern er ist auch ein Kommunikationsberuf. Der Friseur ist ein Kommunikator. Dabei nutzt er alle Möglichkeiten, die ihm zur Verfügung stehen. Derzeit sind es neben klassischen Medien auch die neuen Chancen, die ihm die sozialen Netzwerke im Internet geben.

„Der LIV Friseure Bayern ist stolz darauf, als erster Friseurverband in Deutschland ein solches Fachbuch aufgelegt zu haben“, so Andreas Popp weiter. „Die hervorragende Resonanz gibt uns mit dieser Entscheidung Recht.“

Die 1. Auflage des Buches „Social Media für Friseure“ von Matthias J. Lange ist vergriffen.