Seminar: Der erste Online-Eindruck zählt

Matthias J. Lange, selbstständiger Blogger, Buchautor und Journalist.

Beim Obermeisterauftaktseminar in München begeisterte er die Zuhörer. In Kloster Banz (Oberfranken) kann man ihn nun zwei Tage beim Social Media Seminar „Gewinnen von Talenten – Der erste Online-Eindruck zählt“ erleben: Matthias J. Lange, selbstständiger Blogger, Buchautor und Journalist.

Qualifizierte Mitarbeiter zu finden ist ein massives Problem im Handwerk. Junge Menschen lesen immer weniger klassische Medien wie Zeitungen und Zeitschriften. So müssen von Friseuren neue Wege gegangen werden, um Mitarbeiter zu finden. Hier bieten sich Website und soziale Netzwerke an. Es müssen aber Geschichten erzählt werden. Storytelling heißt das neue Zauberwort. In diesem Seminar wird gezeigt, welche Möglichkeiten es gibt, und wie vorgegangen wird.

Das Seminar beginnt am Sonntag, 10. April um 12 Uhr und dauert bis Montag, 11. April, 16 Uhr. Weitere Informationen und Anmeldeformular gibt es hier.

HAARE 2014: Top-Kongress – Der Austausch mit Experten

Mit Berufsbildung und Unternehmensführung beschäftigt sich der Kongress am Sonntag bei der HAARE 2014.

Mit Berufsbildung und Unternehmensführung beschäftigt sich der Kongress am Sonntag bei der HAARE 2014.

Mit Berufsbildung und Unternehmensführung beschäftigt sich der Kongress am Sonntag bei der HAARE 2014. Bildungsexperten aus ganz Deutschland werden erwartet, wenn am Vormittag Axel Meininghaus über die Qualifizierung von Erwachsenen als Wieder- oder Quereinsteiger und neue Konzepte der Ausbildung spricht. Mit Dr. Volker Born vom Zentralverband des Deutschen Handwerks und Robert Fuhs, Vorsitzender des Berufsbildungsausschusses im Friseurverband, kommen zwei Bildungspolitiker zu Wort. Sie sprechen über die Wertigkeit der beruflichen Bildung und die Herausforderungen für das Friseurhandwerk durch den demografischen Wandel. Heiße Diskussionen verspricht das Thema Blockunterricht in der Berufsschule, bei dem eine Lehrerin von ihren Erfahrungen berichten wird. Der Nachmittag steht dann im Zeichen der Unternehmens- und Mitarbeiterführung. Referenten der Unternehmensberatungen Joe Ritter und Schaefer + Partner werden Instrumente leistungsbezogener Bezahlung und moderner Personalarbeit vorstellen. Der Social Media-Experte Matthias J. Lange von redaktion42 spricht zum Thema Lehrlinge und Fachkräfte gewinnen über Facebook und Co. Der Kongressbesuch ist im Eintritt enthalten.

Hier das genaue Programm.

Social Media: Friseure netzwerken in Wildbad Kreuth

 

Fit gemacht wurden diese bayerischen Friseure in Social Media auf einem Seminar des LIV.

Fit gemacht wurden diese bayerischen Friseure in Social Media auf einem Seminar des LIV.

Welche Chancen liegen in sozialen Netzwerken? Diese Frage diskutierten Friseure aus Bayern auf einem Seminar des Landesinnungsverbandes in Kooperation mit der Hanns-Seidel-Stiftung in Wildbad Kreuth. Zwei Tage lang zeigte Fachbuchautor Matthias J. Lange den Seminarteilnehmern Chancen und Risiken der sozialen Netzwerke wie Facebook, Twitter, YouTube und Co. Wie können Friseure die neuen Kommunikationskanäle nutzen und welche Voraussetzungen müssen Friseure dazu mitbringen? Wie können Blogs eingerichtet werden und wie sieht eine sinnvolle Vernetzung aus?

„Social Media bietet eine hervorragende Möglichkeit mit den Kunden ins Gespräch zu kommen, neue Kunden zu gewinnen oder auch eine Marktforschung durchzuführen, welcher Trend im Salon ankommt“, so Matthias J. Lange. Zudem können Friseure auf die Suche nach Bewerber für Lehrstellen gehen. Verschiedene Marketingstrategien wie beispielsweise der Einsatz von QR-Codes wurden ebenso diskutiert, wie die Wirkung von Flashmobs auf lokaler Ebene.

Doris Ortlieb, Geschäftsführerin des LIV Friseure, zeigte erfolgreiche Social Media-Auftritte von Mittelständler und warb für das vom LIV herausgegebene Handbuch „Social Media für Friseure“, das auch reißenden Absatz unter den Seminarteilnehmern fand. „Der LIV setzt voll auf Social Media, um mit den Innungen, Mitgliedsbetrieben und der Öffentlichkeit ins Gespräch zu kommen und die Position der selbstständigen Friseure mitzuteilen“, so Doris Ortlieb weiter.

Als praktische Übung wurde unter anderem ein kleines Videointerview mit Albert Bachmann, Friseurmeister aus Roßtal, geführt und bei YouTube eingestellt. Albert Bachmann: „Facebook ist für Friseure gemacht.“

Social Media für Friseure ist aktueller denn je

Erstmals sind mehr als drei Viertel aller Bundesbürger online. Einer Umfrage des Branchenverbandes Bitkom zufolge liegt dabei vor allem das mobile Internet im Trend: 37 Prozent aller Deutschen, das sind 26 Millionen Menschen, nutzen das Netz auf ihrem Smartphone oder Tablet-PC. Zurückzuführen ist der starke Zuwachs vor allem auf günstigere Geräte, bessere Datentarife und die fast flächendeckende Verfügbarkeit von mobilen Breitbandzugängen. Zeit wird es daher, dass sich Friseurbetriebe sich mit dem Thema Social Media wie Facebook, Twitter & Co beschäftigen, um bei einer mobilen Zielgruppe auch weiterhin erfolgreich zu sein.

Da passt das Buch des Landesinnungsverbandes des bayerischen Friseurhandwerks gerade recht: Social Media für Friseure ist der Besteller und es gibt es exklusiv beim LIV und zwar hier: info@friseurebayern.de . Zahlreiche Bestellungen aus Bayern und darüber hinaus sind bereits eingegangen. Auch das deutschsprachige Ausland ist auf das Buch aufmerksam geworden. Hier gibt es zudem eine kostenlose Leseprobe.

Die Daten:

Matthias J. Lange: „Social Media für Friseure“

164 Seiten, durchgehend farbig

Preis: Statt 24,80 Euro nur noch 8 Euro (zzgl. Porto und Verpackung)

Bestellung:

Leider nicht mehr möglich, das Buch ist vergriffen.

(6) Social Media für Friseure: Alle auf dem Podium

Zu einer großen Abschlussdiskussion trafen sich alle Kongressteilnehmer des ersten Social Media Kongresses für Friseure im Rahmen der HAARE. Unter der Moderation von Matthias Lange und Doris Ortlieb vom LIV gaben die Teilnehmer Philipp Walz, Jürgen Freudenstein, Elke Rahmann, Christoph Höpfer und Peter Gress ihre Statements zum Thema Social Media im Friseurhandwerk ab. Zudem bekamen alle Teilnehmer das Buch „Social Media für Friseure„, das der LIV zur HAARE auf den Markt gebracht hat.

Interview mit Matthias J. Lange, Autor des Buches „Social Media für Friseure“

Matthias J. Lange ist Autor des Buches „Social Media für Friseure“, das vom Landesinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks herausgegeben wurde.

Frage: Warum sollten sich Friseursalons an Social Media-Maßnahmen beteiligen?

Lange: Der Friseurberuf ist ein absolut moderner Beruf mit schnell wechselnden Moden. Friseure sind es gewohnt, sich immer auf neue Marktsituationen einzustellen. Dazu gehört heute auch Social Media. Der Friseur sollte da sein, wo seine Kunden sind. Junge Kunden lesen immer weniger Zeitungen und Zeitschriften, sondern nehmen das Internet als Informationsquelle Nummer eins. Da ist es nur folgerichtig, dass Friseure auch im Internet aktiv sein sollten.

Matthias J. Lange

Matthias J. Lange

Frage: Was muss man beachten beim Weg ins Netz?

Lange: Die Kommunikation hat sich von einer Einbahnstraße in einen wirklichen Dialog durch Social Media verändert. Facebook, Google Plus, Twitter & Co sind nicht nur weitere Kanäle, sondern haben die Art der bisherigen Kommunikation in Massenmedien auf den Kopf gestellt. Empfehlungsmarketing ist heute wichtiger denn je. Wenn meine Freunde oder Bekannten etwas empfehlen, ist es glaubwürdiger für mich als wenn eine klassische Anzeige oder ein klassischer Artikel erscheint. Diese neue Art der Kommunikation muss daher glaubwürdig und authentisch sein. Zudem muss ich bereit sein, einen wirklichen Dialog zu führen. Das Ergebnis ist Akzeptanz bei meinen Zielgruppen. Beruflich gesehen kann ich durch Social Media neue Trends und Produkte entdecken, neue Mitarbeiter gewinnen und mir eine teure Marktforschung sparen. Und außerdem macht diese moderne Art der Kommunikation einfach Spaß. Wichtig ist dabei aber Medienkompetenz. Es muss klar sein, diese Kommunikation ist öffentlich und nachvollziehbar. Wir müssen alle akzeptieren, dass es sich bei den sozialen Netzen um keine klassische Kommunikation handelt. Nur einfach Botschaften zu senden, wie bei einer Anzeige in einer Zeitung, ist der absolut falsche Weg. Kommunikation in sozialen Netzwerken bedeutet Dialog. Und hier sehe ich die Chance für Friseure. Die Friseure sind kommunikativ. In Salons sprechen sie, beraten ihre Kunden, führen Gespräche, machen auch mal einen Witz. Das ist 1:1 in soziale Netzwerke übertragbar. Wenn der Friseur sein Verhalten in soziale Netzwerke überträgt, dann mache ich mir um den Salon keine Sorgen.

Frage: Geht es denn immer nur um Kunden?

Lange: Nein, absolut nicht. Wer glaubt, durch Tweets und Posts mehr Umsätze zu machen, irrt sich. Durch Beteiligungen in sozialen Netzwerken schafft man Authentizität und Vertrauen. Kunden folgen dann automatisch. Aber Friseure stehen heute vor dem Problem, dass die Lehrlingssituation immer brenzliger wird. Hier können soziale Netzwerke ein Weg für die Mitarbeitergewinnung sein. Und Friseurunternehmer sollten sich darüber klar sein, dass Personalprobleme auch durch Wiedereinsteiger im Friseurhandwerk gelöst werden können.

Frage: Wie wird sich dieser Markt entwickeln – wird er sich bereinigen – wird die „Blase“ platzen?

Lange: Natürlich wird sich der Markt bereinigen und neue Player hinzukommen. Aber der Markt wird nicht mehr verschwinden. Dafür ist Social Media zu wichtig in der Kommunikation geworden. Nehmen Sie das Beispiel der VZ-Netzwerke (SchülerVZ, StudiVZ, meinVZ). Ich höre oft, dass man zwar dort angemeldet sei, aber das Netzwerk nicht mehr nutzt. Die User wandern derzeit massiv zu Facebook ab. Aber auch Google+ hat seit seiner Startphase gewaltige Wachstumszahlen hingelegt. Ob Google die Vormachtstellung von Facebook brechen kann, wird sich dieses Jahr zeigen. Klar ist für mich: Die User haben nicht die Nerven und die Zeit auf allen Plattformen vertreten zu sein, sondern es wird sich reduzieren.

Der Autor: Matthias J. Lange (Jahrgang 1968) ist Journalist, Blogger und Dozent. Nach freier Mitarbeit, Volontariat und Redakteurstätigkeit beim Münchner Merkur in Fürstenfeldbruck, München und Bonn wechselte er als Pressereferent zur Handwerkskammer für München und Oberbayern und war anschließend als Textchef bei PC Professionell und als Textchef von redtec publishing tätig. Dort war er auch Chefredakteur der 3D-Zeitschrift Creative Live und der MACup, der einst ältesten Mac-Zeitschrift Europas. Anschließend war er bei Reed Business Information Chefredakteur des Fachmagazins DIGITAL PRODUCTION und Projektleiter des animago AWARD. Neben zahlreichen PR-Tätigkeiten und Buchveröffentlichungen ist Lange Lehrbeauftragter an verschiedenen Stiftungen, Fachhochschulen und Universitäten.

Die Daten:

Matthias J. Lange: „Social Media für Friseure“

164 Seiten, durchgehend farbig

Preis: Statt 24,80 Euro nur noch 8 Euro (zzgl. Porto und Verpackung)

Bestellung: leider nicht mehr möglich, das Buch ist vergriffen

HAARE 2011: Branchentreff etabliert sich unter den Spitzenreitern der deutschen Friseurmessen

Morgen ist es endlich so weit und die HAARE 2011, Bayerische Meisterschaft und Fachmesse, startet auf dem Messegelände Nürnberg. Es verspricht eine ganz besondere 21. Ausgabe zu werden: Denn, was sich jeder für die eigene Haarpracht wünscht, Glanz und Volumen, darüber dürfen sich dieses Jahr auch die Veranstalter, der Landesinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks (LiV) und die NürnbergMesse, freuen. Auf über 12.000 qm Brutto-Veranstaltungsfläche präsentieren sich 125 Aussteller (2010: 107) den erwarteten rund 15.000 Besuchern. Mit dabei erstmals alle vier Marktführer der haarkosmetischen Industrie. Meisterschaft, Ausstellung, Show, Workshops und ein Kongress zum Thema Social Media für Friseure stellen 2011 glänzende Highlights und eine noch vielfältigere und größere Veranstaltung als in den Vorjahren in Aussicht.

An zwei Tagen erleben Besucher auf der HAARE 2011 Styles und Trends auf insgesamt vier Bühnen. Die Suche nach den besten Scherenartisten reicht vom Ideenwettbewerb der Berufsschulen über den Artistic Cutting Award bis hin zur Hair Tattoo Meisterschaft. Hochwertig und gewohnt breit ist auch wieder das diesjährige Fachangebot. Kollegen und Experten tauschen sich – nicht nur in der Styling Lounge – aus und lassen sich in Workshops und Shows über neueste Trends und Techniken unter anderem aus den Bereichen Color, Style, Trendcuts, Hair Tattoos oder Steckfrisuren informieren. Branchenverwandte und heute in vielen Salons als Ergänzung angebotene Services wie Nageldesign und -pflege haben im Nail Forum ihren großen Auftritt. 2011 mit Training Young Talents zudem besonders im Fokus: die Förderung des Nachwuchses und talentierter Newcomer.

Andreas Popp, Landesinnungsmeister: „Im bayerischen Friseurhandwerk steckt enormes Potenzial. Das zeigt sich deutlich an der beeindruckenden Resonanz auf das neue Ausstellungskonzept der HAARE und der hohen Qualität der Meisterschaft! Wir sind gespannt auf eine Vielzahl glänzender Highlights bei den Ausstellerpräsentationen ebenso wie auf kreative Scherenkünstler – vom hochklassigen Profi bis zu den Newcomern – bei Workshops, Shows und im Wettbewerb.“

Friedhelm Lenz, Leiter CCN und Gesamtleitung HAARE: „Mit großer Begeisterung haben wir 2010 unser 20-jähriges Jubiläum gefeiert. Auch dieses Jahr erfahren wir wieder enormen Zuspruch! Möglich ist dies nur aufgrund unserer großen Marktnähe sowie der hohen Akzeptanz des Veranstaltungskonzeptes bei Ausstellern und Besuchern. So konnten wir uns eine der begehrten Spitzenpositionen unter den deutschen Friseur-messen erarbeiten! Wir freuen uns auf erfolgreiche Oktobertage ganz im Zeichen aktueller Trends des Friseurhandwerks und wie immer vor allem auf unsere Aussteller und Besucher!“