Tarifentgelte für Friseure steigen zum 1. Mai 2016

Mehr Geld gibt es für die Mitarbeiter im bayerischen Friseurhandwerk ab 1. Mai 2016. Zwischen 2,3 und 3 Prozent werden die Stundenlöhne angehoben. Das Einstiegsgehalt unmittelbar nach der Gesellenprüfung liegt dann bei knapp 1500 Euro. Für erste Kräfte beträgt das tarifliche Mindestentgelt über 2000 Euro. Der Tarifvertrag ist ab sofort für alle Arbeitgeber und Arbeitnehmer verfügbar, die unter den Geltungsbereich des Vertrages fallen. Er kann mit diesem Formular beim Landesinnungsverband bestellt werden. Anfang Juni wird dann vom Tarifausschuss beim bayerischen Arbeitsministerium entschieden, ob der Tarifvertrag für allgemeinverbindlich erklärt wird. Die Erklärung kann rückwirkend erfolgen.

Innungsmitgliedern wurde ihr persönliches Exemplar des Tarifvertrages bereits im Februar mit der LIV direkt zugeschickt.

Neuer Entgelt-Tarifvertrag für Bayerns Friseure

 

Lohntarif2015

Auf einen neuen Entgelt-Tarifvertrag für Bayerns Friseure einigte sich die Tarifkommission des Landesinnungsverbandes mit den Vertretern von ver.di Landesbezirk Bayern. Der Tarifvertrag schließt nahtlos an den Vorgängervertrag an und läuft über 30 Monate. Die Tarifpartner haben beantragt, dass der Tarifvertrag für allgemeinverbindlich erklärt wird, und somit die kontinuierliche Tarifpolitik des bayerischen Friseurhandwerks fortgesetzt wird. Der gedruckte Tarifvertrag wird im Februar mit der Verbandszeitschrift LIV direkt an alle Mitgliedsbetriebe versandt. Im passwortgeschützten Mitgliederbereich ist er bereits als PDF einsehbar.

Tarifentgelte steigen zum 1. Mai 2011

Der Landesinnungsverband und Verdi haben einen neuen Entgelt-Tarifvertrag geschlossen.

Der Landesinnungsverband und Verdi haben einen neuen Entgelt-Tarifvertrag geschlossen.

Über eine bis zu zweiprozentige Steigerung der Tarifentgelte dürfen sich die Arbeitnehmer im bayerischen Friseurhandwerk freuen. Für die Lohngruppen I bis III gibt es 1,5 Prozent mehr, in den Lohngruppen IV bis VI und im Ecklohn 2 Prozent. Erstmals sieht der Tarifvertrag eine eigenständige Lohngruppe für Ungelernte und Mitarbeiter ohne Gesellenprüfung vor. Der tarifliche Stundenlohn für diese Gruppe wurde mit 7,51 Euro vereinbart. Auch für die Rezeptionisten erhöht sich das Tarifgehalt um 2 Prozent.
Auf diesen Abschluss einigten sich vor kurzem der Landesinnungsverband und Verdi. Der neue Tarifvertrag ist zum 1. April 2011 in Kraft getreten, die Laufzeit beträgt 24 Monate. In dieser Zeit werden zwei Erhöhungen vorgenommen, zum 1. Mai 2011 und zum 1. Mai 2012. Die Tarifvertragsparteien werden gemeinsam die Allgemeinverbindlichkeit des Vertrages ab Inkrafttreten beantragen. Wird der Vertrag für allgemein verbindlich erklärt, gilt er für alle Friseurbetriebe in Bayern.
Innungsmitglieder erhalten den gedruckten Tarifvertrag von ihrer Innung. Nichtmitglieder können ihn hier bestellen.

Direkt vom LIV: Tarifverträge für Friseure

Verstärkt erreichen den LIV Anfragen zu den aktuellen Tarifverträgen für bayerische Friseure. Innungsmitglieder erhalten die aktuellen Tarifverträge von ihrer zuständigen Friseurinnung. Nichtmitglieder und Mitarbeiter können diese mit dem Bestellformular beim Landesinnungsverband erwerben.

Landesinnungsmeister Andreas Popp stellt eindeutig klar: „Die durch den Entgelt-Tarifvertrag 2009 geregelten Bruttolöhne sind allgemein verbindlich und daher von allen Friseurbetrieben in Bayern einzuhalten.“ Die für das bayerische Friseurhandwerk geltenden Tarifverträge müssen außerdem in allen Salons ausliegen, sodass die Mitarbeiter sie jederzeit einsehen können. Das schreibt das Tarifvertragsgesetz für allgemein verbindliche Tarifverträge vor.

Tariflohn oder gesetzlicher Mindestlohn?

Friseurmeister Josef Wieser, zugleich Vorstandsmitglied des Landesinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks und Vorsitzender des Ausschusses Wirtschaft und Sozialen, stellte sich vor kurzem den Medien. In dieser SAT 1-Reportage vom 8. Mai 2010 nimmt er Stellung zur Debatte Tariflohn oder gesetzlicher Mindestlohn für bayerische Friseure.