Umweltpakt: Umweltschutz rechnet sich für den Friseursalon

Die Umweltpaktteilnehmer mit stv. Landesinnungsmeister Rudolf Reisbeck (l.) und Landesinnungsmeister Christian Kaiser (r.) (v.l.n.r.): Armin Gil, Jürgen Billmeyer, Petra Druskus, Theo Koni, Johanna Legler, Christian Erntl, Helga Wimmer, Walter Nebl und Jennifer Fleischmann.

Bayerische Friseure sorgen sich um die Umwelt. So erhielten zehn Friseurunternehmer die Teilnahmeurkunde des Umweltpakts Bayern im Rahmen der Mitgliederversammlung des bayerischen Friseurhandwerks. Sie verpflichteten sich zu freiwilligen Umweltleistungen wie zum Beispiel dem Einsatz kleiner Handtücher, Einsatz von LED-Leuchtmitteln, Einsatz von Bewegungsmeldern und Zeitschaltuhren für Leuchtmittel, regelmäßige Information der Mitarbeiter über Energieeinsparung, Ermitteln von Energieverbrauchs- und Abfallkennzahlen und Einsatz von Mehrwegsystemen.

„Bayern setzt auf ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum. Im Mittelpunkt steht der Einklang von Wirtschaft und Umweltschutz. Der Schutz unserer Umwelt ist eine gemeinsame Aufgabe. Die Umweltpakt-Betriebe arbeiten hier vorbildlich und gehen mit gutem Beispiel voran“, so Landesinnungsmeister Christian Kaiser. Seit 1999 nehmen bayerische Friseurbetriebe mit freiwilligen Umweltleistungen am Umweltpakt Bayern teil
“Umweltschutz rechnet sich für den Friseur. Ökologie und Ökonomie gehen Hand in Hand. Durch die Umstellung der Beleuchtung im Salon etwa spart der Friseur Geld und hilft der Umwelt”, betonte LIV-Vorstandsmitglied und Vorsitzender des Umweltausschusses Rudolf Reisbeck.

Die von Umweltministerin Ulrike Scharf unterzeichnete Urkunde erhielten
Armin Gil, Salon A. Gil, Kelheim
Helga Wimmer, Coiffeur Helga, Neuötting
Christian Erntl, Friseur Erntl, Fürstenzell
Walter Nebl, Friseursalon, Neureichenau
Johanna Legler, Friseur Legler, Ingolstadt
Jürgen Billmeyer, Friseursalon, Spalt
Sandra Gareiß, „haar & spa“, Unterthingau
Petra Druskus, Ihr Friseurteam, Triftern
Jennifer Fleischmann, Sie & Er Haarmoden, Neuburg a.d. Donau
Theo Koni, Theo‘s Hairdesign, Lauf a.d. Pegnitz

Ziel des Umweltpaktes ist es, mit einer auf das Friseurhandwerk abgestimmten Kriterienliste möglichst viele Salons zu motivieren, freiwillige Umweltschutzleistungen zu erbringen. Gut angenommen wird zudem der interaktive Branchen-Leitfaden mit konkreten Umwelttipps für Friseurbetriebe. Die umfangreichen Informationsmaterialien erleichtern vor allem kleinen und mittleren Unternehmen den Einstieg in den betrieblichen Umweltschutz. In nahezu jedem Unternehmen können bis zu 50 Prozent Energie eingespart werden. Dabei sind es oft einfache Maßnahmen, die dem Umweltschutz dienen und gleichzeitig Kosten sparen: Eine LED-Lampe verbraucht bei gleicher Helligkeit etwa bis zu 90 Prozent weniger Energie als eine Glühlampe und bis zu 85 Prozent weniger als eine Halogenlampe. Landesinnungsmeister Kaiser: „Als Innung wollen wir helfen, Potenziale aufzuspüren. Denn jede nicht verbrauchte Kilowattstunde ist eine gute Kilowattstunde”.

Online-Branchenleitfaden bietet Hilfe beim betrieblichen Umweltschutz

Bayerns Umweltminister Dr. Marcel Huber (Mitte) mit LIV-Vorstandsmitglied Josef Wieser und LIV-Geschäftsführerin Doris Ortlieb bei der Freigabe des neuen Online-Branchenleitfadens

 

Bayern will den betrieblichen Umweltschutz weiter voranbringen. Deshalb hat der Bayerische Umweltminister Dr. Marcel Huber das neue Internetprojekt „Online-Branchenleitfäden – Umwelttipps für Ihren Betrieb“ gestartet. „Umweltschutz rechnet sich für den Friseur. Ökologie und Ökonomie gehen Hand in Hand. Durch die Umstellung der Beleuchtung in meinen Salons spare ich Geld und helfe der Umwelt“, betonte LIV-Vorstandsmitglied Josef Wieser anlässlich der Vorstellung des Branchenleitfadens.

Die Bayerische Staatsregierung hat spezifische Leitfäden im Rahmen des Umweltpakts Bayern entwickelt. Die umfangreichen Informationsmaterialien sollen vor allem kleineren und mittleren Unternehmen den Einstieg in den betrieblichen Umweltschutz erleichtern. Dabei sind es oft einfache Maßnahmen, die dem Umweltschutz dienen und gleichzeitig Kosten sparen: Eine LED-Lampe verbraucht bei gleicher Helligkeit etwa bis zu 90 Prozent weniger Energie als eine Glühlampe und bis zu 85 Prozent weniger als eine Halogenlampe. Umweltminister Huber: „In nahezu jedem Unternehmen kann bis zu 50 Prozent Energie eingespart werden. Wir wollen helfen, dieses Potenzial aufzuspüren. Denn jede nicht verbrauchte Kilowattstunde ist eine gute Kilowattstunde.“

Zum neuen Internetangebot unter www.izu.bayern.de (Infozentrum UmweltWirtschaft) gehört ein spezifischer Online-Leitfaden für Friseursalons und ein branchenübergreifender Leitfaden. Enthalten sind Checklisten zur Selbstüberprüfung und schnellerem Identifizieren von Handlungsmöglichkeiten, Hilfen zur pragmatischen Umsetzung rechtlicher Anforderungen oder Hinweise für den Aufbau eines systematischen betrieblichen Umweltschutzes. „Wir bieten den Unternehmen Hilfe zur Selbsthilfe: Der bayerische Weg für mehr Umweltschutz in den Betrieben setzt auf Kooperation und Freiwilligkeit. Das ist unser Erfolgsrezept für modernen und effektiven Umweltschutz“, so Huber. Umweltschutz rechnet sich laut Huber für die Betriebe und verbessert ihre Wettbewerbsfähigkeit.

HAARE 2012: Das erwartet Sie am LIV-Stand

Sie wollten schon immer wissen, was der Landesinnungsverband (LIV) für das Friseurhandwerk leistet? Dann sind Sie am Stand 11.0 – 129 in der Frankenhalle direkt neben dem Wettbewerbssteg genau richtig. Dort präsentiert sich der Landesinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks nicht nur als ideeller Träger und Mitveranstalter der HAARE 2012, sondern stellt auch seine erfolgreiche Arbeit vor. Vorstandsmitglieder des LIV, allesamt selbständige Friseure, stehen Ihnen für Fragen zur Verfügung. Als Vorsitzende der Ausschüsse für Berufsbildung, Wirtschaft und Soziales, Umwelt und Gesundheit sowie Presse- und Öffentlichkeitsarbeit gewähren sie Einblick in ihre Tätigkeitsschwerpunkte.

Für Innungsmitglieder gibt es am Stand unter dem Motto „Du bist Innung“ ein Dankeschön. Gegen Vorlage des Mitgliedsausweises erhalten sie ein kleines Geschenk und ein Gutscheinheft. Die Gutscheine können an den Ständen der beteiligten Aussteller eingelöst werden. Innungsmitglieder profitieren aber nicht nur auf der HAARE 2012. Der LIV hat mit verschiedensten Firmen Vereinbarungen getroffen, die den Mitgliedsbetrieben Vorteile sichern. Einen Überblick gibt es hier. Weitergehende Informationen erhalten Sie am LIV-Stand oder direkt bei den auf der HAARE 2012 vertretenen Vertragspartnern.

Eine wertvolle Unterstützung für Saloninhaber leistet der LIV mit seinen Publikationen. Das Buch „Social Media für Friseure“ und das mitgliederexklusive „Handbuch für den Friseursalon“ werden am Stand angeboten. Neu auf den Markt kommt Ende 2012 ein Vertragshandbuch, mit Vertragsmustern und nützlichen Tipps, das bereits vorbestellt werden kann. Vorgestellt wird außerdem das jüngste Projekt des Friseurhandwerks im Umweltpakt Bayern. Gemeinsam mit dem Umweltministerium und dem Landesamt für Umweltschutz wurde ein interaktiver Online-Branchenleitfaden mit Umwelttipps für Friseurbetriebe entwickelt. Nutzen Sie die Gelegenheit und besuchen Sie den Stand Ihres Landesinnungsverbandes auf der HAARE 2012 in Nürnberg.

Interaktiver Umweltleitfaden für Friseure kommt

Besprechung interaktiver Leitfaden

Vorstandsmitglied Rudolf Reisbeck und Geschäftsführerin Doris Ortlieb mit Dagmar Schmitt (Mitte) vom Infozentrum UmweltWirtschaft

Wie kann ein Salon durch aktiven Umweltschutz seine Kosten senken? Diese Frage beantwortet bald ein interaktiver Umweltleitfaden für das Friseurhandwerk. Vor kurzem legten LIV-Vorstand Rudolf Reisbeck und Geschäftsführerin Doris Ortlieb zusammen mit Dagmar Schmitt, Projektleiterin beim Infozentrum UmweltWirtschaft die Struktur und Inhalt dieses interaktiven Umweltleitfadens fest. Der Leitfaden erstreckt sich auf die Bereiche Energie, Wasser, Abfall, Emission und Mobilität. Wertvolle Anregungen und Tipps aus der Praxis zeigen, wie sich mit Umweltschutz die Kosten im Betrieb senken lassen.

„Wir freuen uns über die Annahme unserer Bewerbung um einen interaktiven Leitfaden im Umweltpakt Bayern. Dies zeigt, dass das Friseurhandwerk bei den Verantwortlichen als aktive und innovative Branche wahrgenommen wird“, so Rudolf Reisbeck beim Projektstart im bayerischen Umweltministerium. Das Friseurhandwerk ist eine von vier Branchen, für die im Rahmen des Umweltpaktes Bayern ein solcher Leitfaden erstmals als interaktive Internetseite ab Herbst bereitstehen wird.

Minister Söder lobt Arbeit der bayerischen Friseure

Mit den Worten „Sie sind uns ein wichtiger Partner“ lobte Bayerns Umwelt- und Gesundheitsminister Markus Söder die Leistungen des bayerischen Friseurhandwerks. „Bayern ist stolz auf sein Handwerk.“

Auf der Mitgliederversammlung des Landesinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks in Fürth betonte der Minister die Mitarbeit der Friseure im Umweltpakt Bayern und in der Gesundheitsvorsorge. „Wir haben immer den Ansatz gehabt, Ökonomie und Ökologie miteinander zu verbinden.“ 332 Friseurbetriebe aus Bayern nehmen am Umweltpakt teil. „Je mehr mitmachen, um so besser“, so der Minister, der den Umweltpakt fortführen will.

Im Gesundheitsschutz haben sich allein im vergangenen Jahr 850 bayerische Friseurbetriebe in 50 Schulungen über Arbeits- und Gesundheitsschutz unterzogen. Dank der guten Präventionsarbeit sanken die Haut- und Allergie-Erkrankungen bei den Friseuren in den vergangenen Jahren drastisch. „Das ist gar nicht hoch genug einzuschätzen“, so Söder, der den Friseurmeister mit einem „Gesundheitsmeister“ verglich. Der Minister attestierte den bayerischen Friseuren: „Wir sind gute Partner.“

Bayerns Umwelt- und Gesundheitsminister Markus Söder lobt die Leistungen des bayerischen Friseurhandwerks.

Bayerns Umwelt- und Gesundheitsminister Markus Söder lobt die Leistungen des bayerischen Friseurhandwerks.