Warnung vor Abzocke mit Verbandskästen

“Es gibt keine neuen Vorschriften zu Verbandskästen”, so Rudolf Reisbeck, Vorsitzender des Ausschuss für Umwelt und Gesundheit im Landesinnungsverband. Im Moment werden Friseursalons in Bayern von einer Firma für Arbeitsschutz in Friseursalons angerufen.

Symbolbild eines Verbandskastens.

In den Telefonaten gibt man vor, im Auftrag der Berufsgenossenschaft zu handeln und die Friseurunternehmer werden auf neue Vorschriften im Arbeitsschutz verwiesen. Es sei notwendig, einen neuen Verbandskasten für den Salon anzuschaffen.

LIV-Vorstandsmitglied Rudolf Reisbeck empfiehlt dringend: “Schließen Sie keine Geschäfte am Telefon ab. Friseursalons benötigen in der Regel einen sog. kleinen Verbandskasten DIN 13157 oder DIN 13157-C; dieser ist ab ca. 12 Euro erhältlich. Diese Vorgabe gilt seit 2009.

Arbeitsschutzprodukte nicht unüberlegt am Telefon kaufen

Das Verbandbuch und weitere Arbeitsschutzmedien erhalten Friseursalons von ihrer Berufsgenossenschaft unentgeltlich.

Das Verbandbuch und weitere Arbeitsschutzmedien erhalten Friseursalons von ihrer Berufsgenossenschaft unentgeltlich.

Der Landesinnungsverband warnt vor dem unüberlegten Kauf von Arbeitsschutzprodukten am Telefon. Erfahrungsgemäß nutzen einige Anbieter die Hektik im Vorweihnachtsgeschäft, um Friseuren am Telefon überteuerte oder auch unnötige Produkte zu verkaufen. Dabei wird häufig behauptet, es gäbe neue Vorschriften, die die Erneuerung von Verbandskästen und Feuerlöschern oder den Kauf von Hinweistafeln und Aushängen erforderlich machten. Lassen Sie sich keinesfalls am Telefon zu einem spontanen Kauf von Arbeitsschutzprodukten überreden. Überzeugen Sie sich erst davon, dass Sie die angebotenen Produkte tatsächlich benötigen und das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt. Einige Arbeitsschutzmedien erhalten Friseursalons ohnehin von ihrer Berufsgenossenschaft unentgeltlich. Ihre Innung und der Landesinnungsverband beraten Sie als Mitglied gerne.