Merkels Aussage stimmt Friseure hoffnungsvoll

Der Druck des Friseurhandwerks auf die Politik zeigt Wirkung. Vor und hinter den Kulissen diskutieren auch bayerische Friseure mit sachlichen Argumenten und werben um die Öffnung ihrer Friseursalons. 

In der heutigen Pressekonferenz der Bundeskanzlerin zeigt sich ein Licht am Ende des Tunnels. Gefragt nach der allgemeinen Öffnungsstrategie ab 15. Februar nannte die Bundeskanzlerin Schulen und Kitas an erster Stelle, dann folgten die Friseure. 

„Wir können nicht sofort wieder alles aufmachen, sondern es müssen Prioritäten gesetzt werden“, so Bundeskanzlerin Merkel. Dies seien für sie die Kitas und Schulen. An nächster Stelle sieht Merkel die Friseure und den Einzelhandel. Aber man müsse vorsichtig sein: Wenn man zu schnell zu viel öffne, habe man das Ergebnis eines erneuten exponentiellen Wachstums.

Landesinnungsmeister Christian Kaiser stimmt diese Aussage hoffnungsvoll. “Unsere Arbeit auf Bundes- und Landesebene zeigt Wirkung. Aber jetzt darf der Druck der Friseure an der Basis nicht nachlassen. Ein rascher Re-Start der Salons ist existenziell, um viele Friseurbetriebe zu retten.”