Neuburger Steckenreiter-Frisieren 2018

An Auszubildende und Gesellen richtet sich das Neuburger Steckenreiter-Frisieren am 4. März 2018. „Wer hier teilnimmt, der lernt für den Salonalltag, für den täglichen Wettbewerb“, bringt Manuela Wittek, Obermeisterin der Friseurinnung Neuburg-Schrobenhausen, den Nutzen der Wettbewerbsteilnahme auf den Punkt.

Ausgeschrieben sind vier Wettbewerbe, die für eine nationale und internationale Beteiligung offen sind. Eine gute Gelegenheit also für alle Auszubildenden und Jungfriseure, den Einstieg in das Wettbewerbsfrisieren zu wagen, um dann im Herbst bei der Bayerischen Meisterschaft an den Start zu gehen. Mit der modischen Föhnfrisur am Damenmodell und dem modernen oder klassischen Herrenhaarschnitt bewegen sich die Wettbewerbe nahe an den Anforderungen in Ausbildung und Gesellenprüfung. Ihrer Fantasie freien Lauf lassen können die Teilnehmer dann bei den Hochsteck- und Make-up-Wettbewerben unter dem Motto „Dark Night“. Die Ausschreibung gibt es online hier, die Anmeldung ist bis 1. März 2018 bei der Innung Neuburg möglich.

Mit dem Schülerwettbewerb „Ich style meine Freundin“ bietet die Innung auch jungen (Noch-)Nicht-Friseuren eine Bühne. An diesem Wettbewerb kann jeder zwischen 14 und 18 Jahren teilnehmen, der Spaß am Frisieren hat. Aufgabe ist es, einer Freundin eine extravagante, witzige, ausgefallene Frisur zu gestalten. Die Haare können hochgesteckt, geflochten, glatt oder lockig gestylt werden, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

HAARE 2016: Wettbewerb Long Hair-Evening Style am Modell oder Medium

Die Wettbewerber kreieren eine modische Abendfrisur auf langem Haar. Die Teilnehmer kommen mit den Modellen/Übungsköpfen mit glatten Haaren auf den Steg. Haarnadeln und/oder Wickler sind vor Beginn des Wettbewerbs verboten. Die Wettbewerber bürsten die Haare vor Beginn des Wettbewerbs nach hinten. Die Wettbewerber können am Ende des Ganges innerhalb der erlaubten Zeit eine Schere zum Säubern der Frisur benutzen.
Die Haare müssen schulterlang oder länger sein. Haarabstufungen sind freigestellt. Die minimale Länge der Haarabstufungen ist 10 cm, außer im Ponybereich. Friseurweltmeisterin Maria Reschke erklärt in dem LIV-Video die Anforderungen.


Interesse? Die Ausschreibung zur HAARE 2016 gibt es hier.

HAARE 2016: Wettbewerb Long Hair Day Style

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Auf der HAARE 2016 gibt es einen Wettbewerb Long Hair Day Style. Die Wettbewerber kreieren eine modische Frisur auf langem Haar. Die vollständige Frisur muss lose, offen und nach unten frisiert werden. Nur eine der beiden Seiten darf nach hinten frisiert sein.
LIV-Creativdirektor Dieter Schöllhorn erklärt in dem LIV-Video die Anforderungen.


Interesse? Die Ausschreibung zur HAARE 2016 gibt es hier.

HAARE 2014: Heute endet die Kartenvorbestellung und heute ist Anmeldeschluss für Wettbewerbe

Groß wird der Andrang zur HAARE 2014 in Nürnberg sein.

Groß wird der Andrang zur HAARE 2014 in Nürnberg sein.

Heute endet die Kartenvorbestellung für die HAARE 2014. Wer bis heute, Dienstag 14. Oktober noch Karten für die HAARE 2014 in Nürnberg online bestellt, wird sie rechtzeitig erhalten. Karten gibt es hier. Natürlich werden Karten für die wichtigste regionale Friseurmesse Deutschland am 19./20. Oktober in Nürnberg an der Tageskasse erhältlich sein.

Außerdem endet heute der Anmeldeschluss für die Wettbewerbe. Unterlagen für die Anmeldung gibt es hier. Auf der HAARE in Nürnberg ist eine Anmeldung nicht möglich. Das Herzstück der HAARE 2014 sind die Wettbewerbe. In bester Platzierung am Eingang der Halle 12 stellen die Teilnehmer auf dem Wettbewerbssteg Können und Leistungswillen unter Beweis. So stark und abwechslungsreich hat sich die Meisterschaft noch nie präsentiert. Außer der Bayerischen Meisterschaft und dem Bayern Cup tragen auch die Bezirke Ober-, Mittel- und Unterfranken ihre Meisterschaften in Nürnberg aus. Und beim Bundesentscheid im Leistungswettbewerb des Handwerks messen sich die besten Gesellenprüflinge aus ganz Deutschland. Höchste Frisierkunst im modischen Bereich erleben die Zuschauer am Sonntag bei den Wettbewerben der Sonderklasse und Junioren. Bei den Damen werden Langhaarfrisuren im Day und Evening Style gefordert. Frisuren auf langen Haaren und aber auch ein Progessive Cut & Style werden in der Sparte Herren gezeigt. Nicht fehlen dürfen als Publikumsliebling die Bräute. Dass Friseure ganzheitliche Beautydienstleister sind, kommt bei diesem Kosmetikwettbewerb gut zum Ausdruck. Der perfekte Komplettlook für die Braut mit Steckfrisur und passendem Make up führt zum Sieg. Für die Auszubildenden hat der Fachbeirat um Creativdirector Dieter Schöllhorn einen ganzen Fächer von Wettbewerben ins Programm am Montag aufgenommen. Ob am Modell oder Medium, im Mittelpunkt stehen Kreativität und Freude an der handwerklichen Arbeit. Der „Cool Style“, ein freier Föhnwettbewerb, macht einfach Spaß und eignet sich vor allem für Einsteiger ins Wettbewerbsfrisieren. Die „Youngster Trophy“ verlangt mit Schnitt und Frisur im Modetrend schon etwas mehr Erfahrung ab. Und die Fans von langem Haar kommen bei der Steckfrisur voll auf ihre Kosten.

HAARE: Top-Gründe für Teilnahme an Wettbewerben

Die Teilnahme an Wettbewerben wie der Bayerischen Meisterschaft auf der HAARE hat für alle Beteiligten Vorteile und zahlt sich aus. Wir wollten es von LIV-Creativ-direktor Dieter Schöllhorn aus Augsburg genau wissen. Warum soll ich als Friseur überhaupt am Wettbewerb teilnehmen?

Creativdirektor Dieter Schöllhorn.

Creativdirektor Dieter Schöllhorn.

Schöllhorn: Dinge, mit denen man sich intensiv und mit Spaß auseinandersetzt, lernt man besser und schneller. Man kann regelrecht dabei zusehen, wie die eigenen Fähigkeiten wachsen. Das macht Laune und kommt gut an. Bei Kollegen, Chef und Kunden. Ein gutes Gefühl, kreativ und fachlich versiert arbeiten zu können.

Wo liegen konkret die Vorteile für mich als Teilnehmer?

Schöllhorn: Es gibt sechs Säulen, in denen der Wettbewerb Sie klar schulen wird: Durch das Training lernen Sie sicherer und schneller zu arbeiten. Sie lernen neue Techniken unterschiedlichster Art und steigern so Ihr Know-How. Durch Wettbewerbe erhalten Sie mehr Kreativität, denn Sie schulen Ihr Auge und Ihr Gespür für mögliche Trends. Sie lernen, auch in schwierigen Zeiten durchzuhalten und dass es sich lohnt für sein Ziel zu arbeiten. Das erhöht Ihre Disziplin. Außerdem bekommen Sie Kontakte: Sie lernen neue Freunde, zukünftige Geschäftspartner und mögliche Förderer kennen. Zu guter Letzt lernen Sie sich und Ihr Können optimal in Szene zu setzen – sei es vor Fach­publikum oder laufenden Kameras. Sie sehen, es gibt eigentlich keine Aus­reden, nicht an den Wett­bewerben der Bayerischen Meisterschaft teilzunehmen.

Wer noch ganz schnell ist, kann noch bis spätestens Montag seine Anmeldung faxen. Unterlagen und Ausschreibung gibt es hier.

HAARE 2013: Ideenreiche Meister und kreative Auszubildende im Mittelpunkt

Am 13. und 14. Oktober ist es bei der HAARE so weit: Monatelanges Training liegt hinter und ein zweitägiger Wettbewerb vor den Teilnehmern der Bayerischen Meisterschaft der Friseure im Rahmen der HAARE 2013. Diese lockte zuletzt 100 Aussteller und mehr als 14.000 Besucher nach Nürnberg. Wettbewerbsfrisieren vereint Können und Kreativität. Beides gehört zum Repertoire der Teilnehmer. Profis haben genauso wie Newcomer lange für diesen Auftritt trainiert und präsentieren dem Publikum ihr Handwerk. Doch was bedeutet die Teilnahme an einer Meisterschaft für sie? Wo liegt die größte Herausforderung und welche Wünsche verbinden sie mit einem möglichen Platz auf dem Siegerpodest? Dazu die Wettbewerbs-teilnehmerin Maria Reschke (21) aus Augsburg im Interview.

Maria Reschke (21) aus Augsburg im Interview

Maria Reschke (21) aus Augsburg im Interview

Worin bestehen Anreiz und Motivation, sich im Wettbewerb mit Kollegen aus dem bayerischen Friseurhandwerk zu messen?
Maria Reschke: Für mich geht es immer darum, die eigenen Grenzen auszutesten und bei jeder Meisterschaft mehr Erfahrung hinzu zu gewinnen. Ich will mich mit anderen Friseuren messen. Eigentlich ist das eine ganz ähnliche Motivation wie im Berufsalltag. Im Wettbewerb um die Kunden stehen wir ja auch mit unseren Kollegen in Konkurrenz. Im Rahmen einer Meisterschaft können wir unsere Professionalität und unser Können dann im direkten Vergleich zeigen und immer wieder viel Neues mitnehmen.

In welchen Wettbewerben der Bayerischen Meisterschaft treten Sie an?
Maria Reschke: Bei den Junioren bis 22 Jahren. Dort werden eine Steckfrisur und ein moderner Schnitt präsentiert. Dieser ist allerdings schon extrem. Ein progressiver Haarschnitt mit entsprechend Farbe. Die wird bereits bei der Vorbereitung im Salon aufgebracht an einen Schnittkopf mit weißem Echthaar – und zwar sehr gezielt, entlang des geplanten Schnittes. Also so wie man diesen dann auch arbeitet. Die Hochsteckfrisur ist eine gesteckte Frisur, die klassische Elemente, Wellen und weiche Formen enthält. Wir arbeiten ohne Stecknadeln, das gibt der Frisur Leichtigkeit. Was wir bei der Meisterschaft präsentieren, wird so aber nie auf der Straße zu sehen sein. Es geht nicht um eine alltagstaugliche Frisur, sondern im Mittelpunkt stehen das technische Können und die Ausführung – da geht es wirklich um Kunst!

Worin liegt die größte Herausforderung? Im Training und bei der Meisterschaft?
Maria Reschke: Die größte Herausforderung ist das regelmäßige Training. Ich muss immer am Ball bleiben. Dafür trainiere ich ein halbes Jahr lang fast täglich. Schnitt und Frisur müssen fest im Unterbewusstsein verankert sein. Im Wettbewerb ist keine Zeit mehr, darüber nachzudenken, da muss alles automatisch gehen. Die Zeit ist eine echte Hürde, denn sie ist knapp bemessen – bei der Hochsteckfrisur 15 beim Schnitt 35 Minuten. Die größte Herausforderung vor Ort bei der Meisterschaft ist dann noch, mich selbst im Griff zu haben, psychisch stark zu sein, damit ich die Leistung auf den Punkt bringen kann. Ich vergesse dann alles um mich herum und will zeigen, was ich monatelang geübt habe. Mein großes Ziel ist die Weltmeisterschaft 2014. Vorher findet aber neben der Bayerischen Meisterschaft auch noch die Europameisterschaft in Moskau statt. Dort bin ich auch dabei und freue mich schon sehr darauf.

Was begeistert besonders an der Meisterschaft? Und am Beruf?
Maria Reschke: An Meisterschaften fasziniert vor allem die Vielfalt. Wir sehen und erleben Frisuren, die nicht alltäglich sind, und man nimmt so viel mit dadurch. Natürlich fasziniert mich das Künstlerische, das Kreative. Kunst ist dabei immer gepaart mit Können. Alles Kreative hat auch seinen Schwierigkeitsgrad. Nehmen Sie den Balletttanz: Je mehr man kann, umso schwerer darf es auch sein. Für mich persönlich ist der Friseurberuf einfach
der beste! Man lernt täglich die verschiedensten Menschen kennen und kann ihr Wohlbefinden steigern. Wir Friseure können die Menschen verschönern und ihnen etwas Gutes tun. Ich finde, deshalb gibt es nirgendwo sonst eine so tolle Aura wie beim Friseur.

Welche Wünsche verbinden Sie mit einer möglichen Auszeichnung bei der Meisterschaft? Und für die berufliche Zukunft?
Maria Reschke: Mir ist nicht wichtig dabei zu sein, ich will die beste Frisur abliefern. Es ist schön einen Pokal zu gewinnen. Nur, an erster Stelle steht für mich die perfekte Frisur. Mein oberstes Ziel ist, weiterzukommen bis zur Weltmeisterschaft. Das ist mein größter Wunsch. Auszeichnungen helfen natürlich dabei, in der Branche bekannt zu werden. Dann wird man umso mehr als Akteur für Shows gebucht. Viele nehmen aber auch an Wettbewerben teil, um sich selbstständig zu machen, da ist dann der Pokal einfach noch eine Ergänzung zum Titel, der dabei hilft. Das steht bei mir nicht im Vordergrund, ich will einfach eine gute Friseurin sein!

Ausschreibung zur Bayerischen Meisterschaft 2013 veröffentlicht

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Erstklassige Friseure treten am 13. und 14. Oktober bei der HAARE 2013 in Nürnberg zur Bayerischen Meisterschaft an. Holen Sie sich jetzt die Wettbewerbsausschreibung und kämpfen Sie um den Meistertitel. Der Wettbewerb ist eine weitere Stufe auf Ihrer persönlichen Karriereleiter. Für Ihre gezielte Vorbereitung bietet der Landesinnungsverband an verschiedenen Standorten in Bayern Trainings an. Und dann steht einer Anmeldung zur Bayerischen Meisterschaft nichts mehr im Wege. Wir sehen uns in Nürnberg!