„Wir wollen sichtbar bleiben!“

Der Ruf der Friseure nach München und Berlin wird immer lauter. Der Landesinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks fordert seit Wochen, die Salons wieder öffnen zu dürfen und führt auch zahlreiche Gespräche mit Bundes- und Landespolitikern. Der Lockdown seit dem 16. Dezember sei unnötig aber existenzgefährdend. Nun die unübersehbare Botschaft: „Wir lassen das Licht an!“. Am Freitag und Samstag hatten die Friseure demonstrativ die Lichter in ihren geschlossenen Geschäften eingeschaltet. Als Mahnung und Zeichen: „Wir wollen sichtbar bleiben und geben nicht auf“. Die Aktion soll nun wöchentlich wiederholt werden. Hier ein Bericht vom Lokalfernsehen aus der Oberpfalz:

TV: Obermeister Alfons Kliebhan (Nordoberpfalz) zur Lage des Friseurhandwerks

In der Sendung von Oberpfalz TV vom 25. Januar 2021 wird über die Aktion „Wir lassen das Licht an“ des Landesinnungsverbandes des bayerischen Friseurhandwerks berichtet und es kommt Obermeister Alfons Kliebhan (Nordoberpfalz) zu Wort.

TV-Berichterstattung über Friseur-Proteste

In der Sendung von Oberfranken TV vom 20. Januar 2021 wird über die Aktion „Wir lassen das Licht an“ des Landesinnungsverbandes des bayerischen Friseurhandwerks berichtet und es kommt die Obermeister Frank Walther (Kulmbach) und Waltraud Mittermaier (Regensburg) zu Wort.

Enorme mediale Berichterstattung über Protestaktion

Die mediale Berichterstattung über die Protestaktion „Wir lassen das Licht an“ war enorm. Viele Friseure in Bayern beteiligten sich an der Aktion und ließen von Freitag auf Samstag ihr Licht im Salon an. Wir haben hier ein Beispiel über einen TV-Beitrag aus Niederbayern, der die Aktion aufgegriffen hat und Interview mit den Obermeistern Obermeister Christian Erntl (Passau) und Claudia Geiselhöringer (Rottal-Inn) führte.

Corona macht Friseuren das Licht aus – Protestaktion von Bayerns Friseuren

24 Stunden brannte in den geschlossenen bayerischen Friseursalons das Licht

Mit der leisen, aber eindrucksvollen Aktion „Wir lassen das Licht an“ haben bayerische Friseure auf ihr Schicksal hingewiesen. Von Freitag 8 Uhr bis Samstag 8 Uhr machten Bayerns Friseure damit auf sich aufmerksam. „Wir wollen sichtbar bleiben und geben nicht auf“, erklärt Petra Zander, Vorstandsmitglied im Landesinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks. Die Friseursalons waren 24 Stunden hell erleuchtet.

Seit dem 16. Dezember müssen Friseure im zweiten Lockdown ihre Salons geschlossen lassen und dies, obwohl überzeugende Arbeitsschutz- und Hygienekonzepte vorliegen. „Die Schließung bedroht vielerorts die Existenz der Unternehmen mit ihren Mitarbeitern und Auszubildenden. Besonders inhabergeführte Familienbetriebe sind hiervon betroffen“, so Petra Zander. „Wir kämpfen um unsere Existenz und wollen arbeiten. Wir haben seit über fünf Wochen geschlossen und noch keinen Cent erhalten.“ Im Moment arbeiten die Friseure in Bayern auf eine Öffnung ihrer Salons spätestens am 15. Februar hin.

Die Hilfsprogramme des Bundes greifen oftmals für Friseure nicht. Die Rücklagen sind nach dem sechswöchigen Lockdown im Frühjahr 2020 bei vielen Friseuren aufgebraucht. „Für Unternehmer im Friseurhandwerk sehen die aktuellen Programme letztlich keine Hilfe für ein würdiges Überleben in der Krise vor. Die Förderkriterien sind nicht passgenau und unsere Betriebe fallen oftmals durchs Raster. Den Friseurunternehmern bleibt als bisher erfolgreiche Macher nur die Grundsicherung als letzter Rettungsanker“, so beschreibt Zander die Situation. „Es muss endlich eine finanzielle Unterstützung für die seit über fünf Wochen geschlossenen Betriebe geben. Sonst macht Corona unseren Betrieben das Licht aus.“

Dabei waren die Friseure die erste Branche innerhalb der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege, die einen ausgeklügelten Arbeitsschutzstandard für Pandemie-Bedingungen vorweisen konnte. Dass mit diesem Konzept sicher gearbeitet werden kann, zeigen unter anderem die Zahlen der Berufsgenossenschaft. Dort waren bis Ende Dezember im Friseurhandwerk sechs Covid-19-Fälle für das Jahr 2020 bei 80.000 Friseurbetrieben in ganz Deutschland gemeldet, von denen keiner anerkannt ist. Daher steht fest: Die Friseursalons spielen im Infektionsgeschehen keine Rolle.

Die Aktion “Wir lassen das Licht an” wird am Freitag, 29. Januar fortgesetzt.

24 Stunden-Aktion: „Wir lassen das Licht an“ – Friseure machen am Freitag auf ihr Schicksal aufmerksam

Friseure lassen das Licht an – ein Aufruf zur 24-Stunden-Aktion an alle Friseure

Mit einer symbolträchtigen Aktion weisen Bayerns Friseure diesen Freitag auf ihre prekäre Situation hin. Die Friseursalons werden 24 Stunden hell erleuchtet sein. „Wir lassen das Licht an“, lautet die Aktion von Friseurmeisterin Petra Zander, Vorstandsmitglied im Landesinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks. Von Freitag 8 Uhr bis Samstag 8 Uhr machen die bayerischen Friseure damit auf sich aufmerksam. „Wir wollen 24 Stunden sichtbar bleiben und geben nicht auf“, so Petra Zander. Jeder Friseur in Bayern ist aufgerufen sich an der Aktion vom Landesinnungsverband zu beteiligen.

„Für Unternehmer im Friseurhandwerk sehen die aktuellen Programme letztlich keine Hilfe für ein würdiges Überleben in der Krise vor. Ihnen bleibt als bisher erfolgreiche Macher nur die Grundsicherung als Rettungsanker“, so beschreibt Zander die Situation. „Wir kämpfen um unsere Existenz und wollen arbeiten. Wir haben seit fünf Wochen geschlossen und noch keinen Cent erhalten.“

Im Moment arbeiten die Friseure in Bayern auf eine Öffnung ihrer Salons am 15. Februar hin.

Vorlagen für Flyer und Aushang gibt es hier zum Download