Corona-Virus: Argumente für Exit-Strategie an Wirtschaftsminister übermittelt

„Wir fordern den Bayerischen Wirtschaftsminister auf, den Landesinnungsverband bei der Erarbeitung einer Exit-Strategie für das bayerische Friseurhandwerk zu beteiligen,“ so Landesinnungsmeister Christian Kaiser

„Wir fordern den Bayerischen Wirtschaftsminister auf, den Landesinnungsverband bei der Erarbeitung einer Exit-Strategie für das bayerische Friseurhandwerk zu beteiligen,“ so Landesinnungsmeister Christian Kaiser

„Wir fordern den Bayerischen Wirtschaftsminister auf, den Landesinnungsverband bei der Erarbeitung einer Exit-Strategie für das bayerische Friseurhandwerk zu beteiligen,“ so Landesinnungsmeister Christian Kaiser zu bevorstehenden Ankündigungen in der Corona-Krise. „Wir haben deshalb dem Wirtschaftsministerium unsere Argumente und Überlegungen einer Exit-Strategie übersandt und hoffen auf eine konstruktive Zusammenarbeit zwischen Friseurhandwerk und Politik.“

„Wir müssen handeln, denn die aktuelle Situation beflügelt die Schwarzarbeit. Die Nachfrage nach Friseurdienstleistungen ist vorhanden“, so Kaiser. Do it yourself (DIY) birgt Gefahren für den bayerischen Verbraucher, wenn Friseurkunden nun zu Drogerieprodukten greifen, die sie sonst nicht anwenden und die damit Allergien auslösen können. Ein weiteres Argument sieht der Landesinnungsverband darin, dass die Friseurdienstleistung zum Wohlbefinden der Menschen beiträgt. Zudem sind Friseurdienstleistungen zum Teil medizinisch notwendig (Perückenversorgung bei Krebspatienten) oder für die psychische Gesundheit wichtig. So müssen geklebte Toupets alle vier Wochen erneuert werden.

Diese Argumente für eine gemeinsame Exit-Strategie und Maßnahmen, die Friseuren ein sicheres Arbeiten mit erhöhten Hygienestandards ermöglichen sollen, wurden dem Wirtschaftsministerium als zuständigem Ministerium übermittelt. „Wir unterstützen die Maßnahmen der bayerischen Politik und sind uns sicher, dass wir mit unseren guten Argumenten auf offene Ohren bei Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger stoßen“, erklärte Landesinnungsmeister Christian Kaiser. Am Mittwochmittag wollen sich die verantwortlichen Politiker zum weiteren Vorgehen in Sachen Corona äußern. 

Mitgliederversammlung beschließt Satzungsänderung 

Einstimmig beschlossen wurde die Änderung der Verbandssatzung bei der Mitgliederversammlung der bayerischen Friseure. Der Landesinnungsverband tagte am vergangenen Sonntag in Würzburg. Mit diesem wichtigen Beschluss öffnet sich der Verband für Vereinigungen und Personen, die dem bayerischen Friseurhandwerk und Kosmetikgewerbe nahe stehen, und künftig als fördernde Mitglieder aufgenommen werden können. „Mit der Änderung der Satzung haben wir die rechtliche Grundlage unseres Verbandes fit für die Zukunft gemacht“, begrüßt Landesinnungsmeister Christian Kaiser den Beschluss. „Ich freue mich, dass der Wunsch nach einer Satzungsänderung vor einem Jahr aus der Mitgliederversammlung heraus entstanden ist und nun mit tatkräftiger Unterstützung einiger Delegierter rasch umgesetzt werden konnte“, so Kaiser weiter.

Außerdem wurden Stimmenthaltungen für nicht zulässig erklärt. Nicht zuletzt wurde die Satzung hinsichtlich der Zusammensetzung des Vorstandes und der Ausschüsse konkretisiert und die Fristenregelungen genauer gefasst. Die geänderte Satzung tritt nach Genehmigung durch das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie in Kraft.