Deutsche Friseure gegen Schwarzkopf-Werbung: Bayerischer Antrag angenommen

ZV-Vorstandsmitglied Rudolf Reisbeck auf dem Podium.

ZV-Vorstandsmitglied Rudolf Reisbeck auf dem Podium.

Die aktuelle Syoss-Werbekampagne von Schwarzkopf sorgt für Ärger unter den deutschen Friseuren. In mehreren Werbespots versucht der Kosmetikkonzern die Retailmarke mit der Qualitätsleistung des Friseurs gleichzusetzen. „Die qualitativ hochwertige Friseurdienstleistung ist nicht durch den Einsatz eines Retailproduktes zu erreichen. Das aber versprechen die irreführenden Spots dem Verbraucher“, erklärte der Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Friseurhandwerks Andreas Popp. Schwarzkopf versuche die Leistung des Friseurs zu schmälern. Die deutschen Friseure sind mit dieser Art von Werbung nicht einverstanden und fordern Schwarzkopf auf, die Kampagne sofort zurückzunehmen. Damit folgte die Mitgliederversammlung des Zentralverbandes des Deutschen Friseurhandwerks (ZV) in Essen einem Antrag des bayerischen Landesinnungsverbandes.

Stv. Landesinnungsmeister Christian Kaiser bei der Versammlung in Essen.

Stv. Landesinnungsmeister Christian Kaiser bei der Versammlung in Essen.

Auf der ZV-Mitgliederversammlung setzten sich die Delegierten aus dem Freistaat für die Belange der bayerischen Friseure ein. In Essen waren aus Bayern mit dabei stv. Landesinnungsmeister Christian Kaiser, LIV-Creativdirektor Winfried Löwel, die Vorsitzende der Arbeitsgruppe Presse/Öffentlichkeitsarbeit Tanja Arnold-Petter, der stellvertretende Wiso-Vorsitzende Karl Walter und ZV-Vorstandsmitglied Rudolf Reisbeck, ZV-Präsident Andreas Popp sowie LIV-Geschäftsführerin Doris Ortlieb.

Der stellvertretende Wiso-Vorsitzende Karl Walter, die Vorsitzende der Arbeitsgruppe Presse/Öffentlichkeitsarbeit Tanja Arnold-Petter und Creativdirektor Winfried Löwel.

Der stellvertretende Wiso-Vorsitzende Karl Walter, die Vorsitzende der Arbeitsgruppe Presse/Öffentlichkeitsarbeit Tanja Arnold-Petter und Creativdirektor Winfried Löwel.

Zentralverband setzt neue Impulse für die EU-Mehrwertsteuerpolitik

ZV-Präsident Andreas Popp im Gespräch mit Dr. Ingo Friedrich, Quästor und Präsidiumsmitglied des Europäischen Parlaments.

München (25. Januar 2009) – Der Zeitpunkt ist gut gewählt. In Europa deutet sich ein Kurswechsel in Sachen Mehrwertsteuerpolitik an und zeitgleich führt die Führungsspitze des Zentralverbandes des Deutschen Friseurhandwerks (ZV) unter der Leitung von ZV-Präsident Andreas Popp in Brüssel Gespräche mit Vertretern der entscheidenden Institutionen und Organisationen. Auf der Tagesordnung standen Treffen mit Repräsentanten der Europäischen Kommission, des Europäischen Parlaments, der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der Europäischen Union, der europäischen Dachorganisation für Mittelstand und Handwerk UEAPME und der ZDH-Vertretung in Brüssel. ZV-Präsident Andreas Popp zog eine positive Bilanz: „Noch ist in Brüssel nichts entschieden. Deshalb war es wichtig, das vitale Interesse des deutschen Friseurhandwerks noch einmal dezidiert und mit Nachdruck in den europäischen Politikprozess einzubringen. Und das ist dem Zentralverband gut gelungen.“ Quelle: ZV-Newsticker